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Enns. Auf eine positive Bilanz konnte der Museumsverein Lauriacum zum 130-jährigen Bestand bei der Mitgliederversammlung verweisen. Obmann Gottfried Kneifel und der Vorstand wurden unter dem Vorsitz von Bürgermeister Christian Deleja-Hotko einstimmig wiedergewählt. Der Verein mit dem Ziel, das kulturelle Erbe zu sammeln, wissenschaftlich zu bearbeiten und zu vermitteln, zählt im 130. Bestandsjahr über 474 Mitglieder. Bald eröffnet nun das neue „Stadtgeschichte-Museum 1212“.

Museumsleiter Reinhardt Harreither (l.) und Zinnfiguren-Restaurator Franz Rieder (Foto: MVL)
  1 / 2   Museumsleiter Reinhardt Harreither (l.) und Zinnfiguren-Restaurator Franz Rieder (Foto: MVL)

Das neue „Stadtgeschichte-Museum 1212“ wird am 23. Juni im Schloss Ennsegg eröffnet. Die Transporte aus dem Depot und den Restaurierwerkstätten sind erledigt, die letzten Schilder und Legenden werden vom Szenografen Peter Felzmann und seinem handwerklichen Umsetzer Thomas Schmiedleitner angebracht. Die Frage, warum Enns ein zweites Museum braucht, sei leicht beantwortet: Weil seit der OÖ Landesausstellung „Römisches Erbe an der OÖ Donau“ die Stadtgeschichte-Sammlung in Depots verräumt war. Kneifel dazu: „Wir können uns nicht mit dem Prädikat älteste Stadt Österreichs schmücken, ohne zu zeigen, wie es dazu gekommen ist, und die Exponate zur Stadtgeschichte in Kellern und Depots verkümmern lassen.“


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