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ENNS. Von Kaprun aus ging es für die Ennser Naturfreunde ins Glockner-Gebiet. Vier 3.000er wurden von den Bergsteigern bei der mehrtägigen Hochtour erklommen.

  1 / 3   Spaltenreiche Wege sowie eine Gletscherquerung machten die Tour besonders anspruchsvoll. (Foto: Naturfreunde)

Vom Start in Kaprun erfolgte der Aufstieg zum Heinrich-Schweiger-Haus auf über 2.800 Meter Seehöhe. Von dort aus ging es am nächsten Tag über Keindlgrad und Keindlkees auf den Hinteren Bratschenkopf (3.413 Meter). Nach dem Abstieg über die Bärenscharte erklommen die Wanderer den nächsten 3.000er, die Klockerin.

Die Nacht verbrachte das Team in einer Biwakschachtel (notdürftige Schutzhütte) in der Gruberscharte, morgens wartete ein langer und spaltenreicher Weg über den Bärenkopfkees weiter zur Keilscharte. Nach einer Steilstufe wurde der Gipfel des Mittleren Bärenkopf (3.358 Meter) erreicht.

Am letzten Tag ging es bei stürmischem Wetter über den Pasterzenboden zum letzten 3.000er (Obere Ödenwinkelscharte). Schwierig gestaltete sich nicht nur der steile Abstieg, sondern auch die Querung des Gletschers. Über die Rudolfshütte kehrten die Wanderer zum Ausgangspunkt zurück.


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