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ST. PANTALEON-ERLA. Bürgermeister Roman Kosta (ÖVP) nutzte den Neujahrsempfang, um sich bei Feuerwehren, Vereinen und verdienten Persönlichkeiten zu bedanken.

  1 / 5   Amtsleiter Johannes Lehenbauer, VBgm. aD. Leopold Grill, Vbgm. Josef Alkin. Bgm. aD Hubert Lehenbauer, Bgm. Roman Kosta, LAbg. Anton Kasser (Foto: mott)

Das Eröffnungsstatement des Neujahrsempfanges in St. Pantaleon-Erla kam von Landtagsabgeordneten Anton Kasser (ÖVP). Er wies darauf hin, dass die Gesellschaft gespalten sei. Die Suche nach Schuldigen löse keine Probleme. Statt die Schuldigen zu suchen, solle man den Blick in die Zukunft richten.

Künstliche Intelligenz

Mit einer Video-Botschaft der etwas anderen Art eröffnete Bürgermeister Roman Kosta den Neujahrsempfang. Auf der Leinwand war eine junge Frau zu sehen, die über das Gemeindeleben sprach und mit dem Satz „Das Dorf ist die kleine Welt, in der die große Probe hält“, endete. Allerdings war die Frau ein Avatar, der von künstlicher Intelligenz hergestellt wurde. Und der Satz stammt aus der Gemeindechronik. In dem Zusammenhang warnte Kosta vor Halbwahrheiten in sozialen Medien.

Rückblick und Zukunftsprojekte

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr berichtete Kosta von der Absicherung der medizinischen Versorgung durch die Ärztin Edith Ahrer, der Eröffnung des Spielplatzes in Weingarten und dem Voranschreiten des Glasfaserausbaus. Den Vizebürgermeister Josef Alkin (ÖVP) bezeichnete Kosta als „Glasfaser-Botschafter“.

Als Zukunftsprojekte nannte Kosta das Multivereinshaus, wo in den nächsten Monaten die Ausschreibungen beginnen und die erforderliche Erweiterung des Kindergartens. Dies gehe sich allerdings mit dem aktuellen Budget noch nicht aus.

Dank

Vor allem aber nutzte Kosta den Neujahrsempfang, um zu danken. Er dankte den beiden Feuerwehren und den Vereinen und Menschen, die sich in den Dienst der Öffentlichkeit stellen. „Ohne euch funktioniert es nicht!“

Weiters dankte er dem ehemaligen Vizebürgermeister Leopold Grill, der von der Gemeinde die Ehrennadel in Gold überreicht bekam. Einen weiteren Dank richtete er an den ehemaligen und langjährigen Bürgermeister Hubert Lehenbauer, der mit dem Ehrenring der Gemeinde ausgezeichnet wurde. Als Abschluss des Neujahrsempfanges berichtete der Historiker Josef Reisinger von seinen Forschungen über die Geschichte der Römer auf dem Gebiet der Gemeinde.

Für eine beschwingte musikalische Umrahmung sorgte das Moosbacher Quartett.


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