Rotary Club spendet Wasseranlage an den Hartlauerhof
ENNS/ASTEN. Der Rotary Club Enns spendete dem Astener Hartlauerhof, einer Betreuungseinrichtung der Caritas für ehemals obdachlose Männer, eine Regenwasser-Auffanganlage. Dadurch kann die Männergruppe nun auch die großen Dachflächen nutzen und noch ökologischer gärtnern.

Bisher konnte Regenwasser nur eingeschränkt zur Gartenbewässerung verwendet werden. Mit der neuen Anlage des Rotary Clubs kann die Nutzung jetzt deutlich ausgeweitet werden: Sowohl im Innenhof als auch im Bereich des Gemüsegartens wird das gesammelte Regenwasser in zwei 3.000-Liter-Tanks gespeichert und zur Pflege der verschiedenen Anbauflächen und des Folienhauses genutzt.
„Die Arbeit im Garten ist ein wichtiger Teil unserer tagesstrukturierenden Beschäftigung. Durch die neue Regenwasseranlage können wir die großen Dachflächen nutzen, noch ökologischer gärtnern und unsere Nachhaltigkeitsstrategie ausbauen“, so Lia Cozmuta, Leiterin des Hartlauerhofs.
Ökologisch und praktisch
Durch den Einsatz von Regenwasser und den Verzicht auf Trinkwasser wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Die Anlage ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch praktisch. Besonders vorteilhaft ist die Möglichkeit, das Wasser durch den natürlichen Eigendruck ohne zusätzliche Technik zu verwenden. „Auch an die Wintermonate ist gedacht – durch den vorhandenen Sickerschacht können wir den Tank rechtzeitig entleeren und so Frostschäden verhindern“, freut sich das Team vom Hartlauerhof. Bruno Weinberger, Präsident des Rotary Clubs, erklärt: „Mit dieser Spende wollen wir nicht nur den Umweltschutz fördern, sondern auch das zentrale Ziel der Caritas am Hartlauerhof stärken: die Hilfe zur Selbsthilfe.“
Zwei Organisationen, ein soziales Ziel
Der Rotary Club Enns feiert nächstes Jahr sein 70. Jubiläum und engagiert sich besonders für Kinder, Jugendliche und Familien.
Der Hartlauerhof bietet derzeit 19 wohnungslosen Männern einen betreuten, zeitlich befristeten Wohn- und Lebensraum. SozialarbeiterInnen unterstützen die Bewohner, Probleme aufzuarbeiten, im Alltag zurechtzukommen und neue Perspektiven zu entwickeln.


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