Tobender Applaus bei Zenetti-Konzert im Schloss Ennsegg
ENNS. Eines der wenigen erhaltenen Werke von Leopold Zenetti, dem Lehrer von Anton Bruckner, wurde in erstklassiger Besetzung im Schloss Ennsegg aufgeführt. Heitere Werke von Richard Strauß und Jean Francaix ergänzten das Programm, auch an Musikeranekdoten fehlte es nicht. Vom Publikum gab es dafür heftigen Applaus.

Das heurige Brucknerjahr war auch Anlass, des Ennser Komponisten Leopold von Zenetti zu gedenken, bei dem Anton Bruckner 1843 bis 1845 Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt nahm. Eines der wenigen erhaltenen Werke Zenettis, nämlich sein Streichtrio in B-Dur, wurde im Ennser Schloss Ennsegg in hochkarätiger Besetzung aufgeführt: Sophie Neuhauser Oberzan (Violine), Tomas Bumbal (Bratsche) und Yishu Jiang (Violoncello) sind alle Stimmführer bei namhaften Orchestern. Zenettis Terzetto erwies sich dabei als Kammermusik von Schubertscher Qualität.
Richard Strauß, Jean Francaix und ironische Musikeranekdoten
Heitere Werke von Richard Strauß und Jean Francaix ergänzten das Programm. Die Musiker ließen es an Virtuosität nicht fehlen. Klaus Neuhauser vom Ennser Kammerorchester sorgte mit Musikeranekdoten für die nötige Ironie. Vom Publikum gab es dafür heftigen Applaus.


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