UPDATE: Umwelteinsatz auf der Donau bei Enns
ENNS/ASTEN. Die Ursache für den Ölfilm, der sich zwischen Abwinden-Asten und der Ennshafenmündung beziehungsweise der Donaubrücke Mauthausen heute Vormittag ausgebreitet hat, wurde gefunden.

Der Ausgangspunkt der Verunreinigung liegt zirka 100 Meter unterhalb des Donaukraftwerkes Abwinden-Asten. Im Zuge der weiteren Erhebungen konnte erhoben werden, dass sich in diesem Bereich ein unterirdischer Ausleitungskanal der Kläranlage befindet. Vor Ort konnte gemeinsam mit den verantwortlichen Behördenvertretern eindeutig festgestellt werden, dass die Donau vom Kanal aus mit Öl verunreinigt wird. Eine Probeentnahme wurde durchgeführt.
Störfall
Zwecks weiterer Abklärung nahm man mit dem verantwortlichen Leiter der Kläranlage Asten Kontakt auf. Bei einem Lokalaugenschein am Werksgelände konnten vorerst keine Hinweise auf die Ursache festgestellt werden. Um eine illegale Einleitung in den Kanal ausschließen zu können, wurden im Bereich des sogenannten „Mitterwasser“ mehrere Kanalschächte beziehungsweise Schieber überprüft, wobei keinerlei Einleitungen festgestellt werden konnten. Am späten Nachmittag meldete sich die Betriebsleitung der Kläranlage bei der Polizei und teilte mit, dass doch ein Störfall eingetreten sei.
Undicht
Die Ursache konnte im Maschinenhaus festgestellt werden. Aus bisher unbekannter Ursache war eine Dichtung an einem Gasmotor undicht geworden. Durch die automatische Schmierung wurde ständig Öl nachgepumpt, wodurch eine bisher unbekannt Menge an Öl ausgeronnen ist. Das Öl wird über einen Regenwasserkanal ausgeschwemmt (ausgepumpt) und schließlich in den Abwasserkanal eingeleitet. Zuvor ist es in einen Sickerschacht gelaufen.


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