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ENNS. Die Vorbereitungen zur Landesausstellung laufen auf Hochtouren. Nach Abschluss der Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Gebäude selbst, wird derzeit im Museum Lauriacum die Ausstellung eingebaut.

Foto: Land OÖ / Sandra Schauer
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In einer letzten Phase (etwa zwei Wochen vor Ausstellungseröffnung) werden die Ausstellungsobjekte selbst eingebracht. Die Ausstellung verbindet die Präsentation hochkarätiger Kulturgüter mit einer packenden Inszenierung, sodass der Ausstellungsbesuch gleichsam zu einem Erlebnis für die ganze Familie werden soll. Sowohl Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), als auch Bürgermeister der Stadt Enns, Franz Stefan Karlinger (SPÖ), betonten die Nachhaltigkeit des Umbaus, denn: „Auch nach der Landesausstellung wird das Museum als solches zu besichtigen sein, und das ist ein absolutes Novum“, so der Bürgermeister. Immerhin bildet das Museum Lauriacum, das eine der bedeutensten Sammlungen zur Römerzeit in Österreich beherbergt, das Herzstück der diesjährigen Landesausstellung.

Interaktiv, anschaulich, unterhaltsam

Das 1892 gegründete Museum ist die drittälteste wissenschaftliche museale Institution in Oberösterreich. Die ersten Schauräume befanden sich im Meierhof des Schlosses Ennsegg, doch konnten die musealen Exponate schon 1898 durch das Entgegenkommen der Stadtgemeinde Enns im historischen Ratssaal im ehemaligen Rathaus in würdigem Rahmen aufgestellt werden. 1971 wurden weitere großzügige Räumlichkeiten im früheren Rathaus für das Museum adaptiert. Für die Präsentation in den 1980er Jahren erhielt das Museum Lauriacum 1988 den Museumspreis.

Erlebnis für Jung und Alt

Durch die Einbindung jüngster Forschungsergebnisse von Ausgrabungen geophysikalischen Prospektionen, altertumswissenschaftlichen, anthropologischen und archäozoologischen Untersuchungen, werden auch ganz neue Aspekte zum Leben an der Donau vor 1800 Jahren präsentiert. Die Kombination von interaktiven Vermittlungsstationen, Multimedia und klassischer Objektpräsentation ermöglicht ein informatives, anschauliches und unterhaltsames Erlebnis für Jung und Alt. Durch die Landesausstellung konnten die Präsentationsflächen im Museum mehr als verdoppelt werden - von ursprünglich 600 Quadratmeter auf 1300 Quadratmeter. „Das Museum Lauriacum wird damit zu einem der größten Römermuseen Mitteleuropas“, so der Landeshauptmann.


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