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Serie: Der Neue Ennser gibt wieder einmal ein Lebenszeichen von sich

Rafael Haslauer, 16.05.2019 14:54

ENNS. Wie wir alle wissen, wurde der Neue Ennser nicht gerade mit großer Kreativität gesegnet, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn er Menschen beschenken soll. So wie aktuell am Muttertag.

Foto: TSE
Foto: TSE

Das erste Mal an den Muttertag gedacht hat der Neue Ennser bereits vor drei Wochen. Allerdings hat er ihn dann zwei Wochen lang wieder völlig vergessen. Erst als ihn der Kleine Ennser in sein Geheimnis einweihte, was er denn in der Schule für die Mama bastelt, traf ihn die Erkenntnis wie ein Blitzschlag, woraufhin er den Kleinen zu überreden versuchte, auch für ihn ein Geschenk zu basteln.

Aber nicht mit dem Kleinen Ennser

„Aber es ist doch Muttertag“, sagte der Kleine Ennser ,“und du bist nicht meine Mama...:“ Der Neue Ennser wagte einen erneuten Versuch: „Würdest du etwas basteln, das ich dann deiner Mama schenken kann? Ich hab so viel Arbeit und kaum Zeit, noch rechtzeitig etwas zu besorgen...“ Dann brach der Kleine in lautes Gelächter aus: „Du denkst wohl, ich bin doof“, antwortet er, „du hast keine Idee und willst jetzt, dass ich mich darum kümmere...das kannst du aber vergessen. Auch ich habe viel zu tun, ich bin immerhin sieben...“ Und auch jeder Bestechungsversuch seitens des Neuen Ennsers war pure Zeitverschwendung, weshalb er sich wohl oder übel doch noch selbst etwas überlegen musste.

Die letzte Rettung

Als eigentlich schon alles zu spät war, erinnerte er sich plötzlich daran, dass vor kurzem erst ein neuer Pop up-Store in Enns eröffnet hat – Jecy Jeans Recycling am Dingolfingerplatz –, weshalb er sich sofort auf den Weg machte. Kaum betrat er den Laden, wurde er auch schon von der Inhaberin Irmgard Punz freundlich begrüßt und erspähte sogleich einen originellen Wandschmuck aus Holz mit dem Schriftzug „Mama ist die Beste“. Dazu besorgte er noch die Lieblingsblumen seiner Ennserin, die er später liebevoll in den Wandschmuck einarbeitete. Zwar war das Ergebnis keine Augenweide, doch ist es bekanntlich in erster Linie der Gedanke, der zählt. Das sah zum Glück auch die Ennserin so.


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