Heuer gibt es kaum Sommerhonig trotz prächtiger Blühstreifen
NIEDERNEUKIRCHEN/ST. MARIEN. Da der Imkerstammtisch seit März coronabedingt ausgefallen ist, haben sich die Imker zu einem Rundgang in Niederneukirchen getroffen.

Nach einer kleinen Stärkung und Erfrischung mit Frucht-Met und Oxymel (Mischung aus Honig und Essig, ein bekanntes Hausmittel bei alten Kulturen) besichtigten die Imker die diversen Blühstreifen. Diese wertvollen Bienenweiden sind ein gemeinschaftliches Projekt von einigen Landwirten, Grundbesitzern und dem Imkerverein St. Marien/Niederneukirchen. Dabei konnten trotz identem Anbauzeitpunkt und Saatgut unterschiedlichste Entwicklungen festgestellt werden. „Die vorherige Bodenbearbeitung sowie der Nährstoffgehalt des Bodens scheinen für die Blütenpracht und das unterschiedlich starke Aufkommen von Beikräutern ausschlaggebend. Besonders gelungen sind die Blühstreifen zum Beispiel bei Familie Zeindl und KFZ Berger. Diese können hoffentlich noch möglichst lange bewundert werden“, sagt Alois Karan, Obmann des Imkervereins St. Marien/Niederneukirchen. Abschließend wurde beim frischgebackenen Erwerbsimker Harald Eisenhuber neben einer Imkereibesichtigung über die möglichen Ursachen der heuer leider extrem schlechte Honigernte gefachsimpelt.


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