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ST. VALENTIN. Nach mehreren Autobränden im Bezirk Amstetten gibt das Bezirksfeuerwehrkommando für die Region St. Valentin einige Tipps, um diese zu verhindern.

Stefan Schaub und Rudolf Katzengruber (Foto: Wolfgang Zarl)
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Stefan Schaub, Bezirkssachbearbeiter für den Vorbeugenden Brandschutz verweist darauf, dass in Österreich täglich rund fünf Autos brennen. „Meistens beginnen die Brände im Motorraum, eine der häufigsten Brandursachen ist Elektrizität“, so Schaub. Bei Elektroautos kommen als neue Schadenursache Akku-Brände dazu: „Wir gehen davon aus, dass mit zunehmender E-Mobilität diese Art von Bränden mehr werden.“ Vom Brandausbruch bis zum Vollbrand, und damit bis zum Totalschaden, dauert es oft nur wenige Minuten. Der Fachmann sagt: „Leider haben viele Lenker keinen Feuerlöscher im Auto.“ Damit könnte ein beginnender Brand sehr effizient eingedämmt und größere Schäden verhindert werden, bis die Feuerwehr eintrifft. Schaub weiter: „Feuerlöscher können Leben retten. Und keine Angst: Brennende Fahrzeuge explodieren nicht.“

Richtiges Verhalten bei Fahrzeugbränden

  • Bei Rauch- oder Brandentwicklung das Auto sofort am rechten Fahrbahnrand zum Stehen bringen und unverzüglich verlassen.
  • Wie bei allen Bränden (auch in Tunneln) gilt: Alarmieren – Retten – Löschen
  • Im Fahrzeug sollte immer ein Autofeuerlöscher mitgeführt werden, der regelmäßig gewartet wird (zumindest alle zwei Jahre).
  • Nach einem selbst gelöschten Motorbrand das Auto nicht wieder in Betrieb nehmen, solange es nicht in einer Fachwerkstätte überprüft wurde.

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