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ERLA. Wenn man von Altenhofen zur Donau geht, führt ein Teil der Strecke entlang des Jakobswegs.

Über die Erla führt eine Brücke ohne Geländer (Foto: mott)
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Der Weg von Altenhofen an die Donau führt zunächst nach Weinberg. Gleich nach dem Überqueren der B1 findet sich ein Wegweiser. In Weinberg wird der Weg zum Jakobsweg, dem man weiter folgt.

Geforener Weg

Am Tag, an dem die Fotos aufgenommen wurden, war der Boden hart gefroren. Bei Tauwetter dürfte dort tiefer Morast entstehen. Entsprechend sollten die Schuhe ausgewählt werden.

An der Stelle, an der auf der linken Seite am Zaun ein Pfeil „Jakobsweg“ in die Richtung zeigt, aus der man gekommen ist, zweigt man nach rechts ab und folgt dem Jakobsweg. An sehr morastigen Tagen empfiehlt es sich, dem Wegverlauf zu folgen. Beide Wege führen zur Asphaltstraße in der Au, wo man nach rechts abbiegt. Man überquert die Brücke über den Engelberger Bach und geht weiter auf der Straße Richtung Wallsee.

Flötentöne

Hier hört man bei kräftigem Ostwind Flötentöne, so als würden ein paar Blockflöten-Anfänger üben. Tatsächlich aber ist es Löcher in den Schneestangen, die die Geräusche erzeugen.

Weg am Hochwasserdamm

An der Kreuzung mit dem Radwegweiser nach Wallsee verlässt man den Jakobsweg und biegt nach links ab. Über diesen Weg kommt man auf einen Weg, der auf dem Hochwasserdamm verläuft. Man widersteht der Versuchung, gleich beim ersten Weg in den Wald abzuzweigen, denn der endet im Gestrüpp. Erst der Weg, der bei einer Hochwasserstandsstange links in den Wald führt zweigt man ab. Dieser Feldweg führt auf einer Brücke ohne Geländer über die Erla. Nach der Brücke geht man geradeaus weiter.

Mühsame letzte Meter

Ab hier wird der Weg mühsam. Im gefrorenen Zustand ist er zwar trocken – aber durchwühlt von Wildschweinen und versehen mit Traktorspuren ist er sehr rumpelig. Zudem lagen an dem Tag der Begehung noch viele Äste und Zweige, die der Sturm von Bäumen gerissen hatte, auf dem Weg und machte das Gehen sehr anstrengend. Bei Tauwetter ist hier auch mit tiefem Morast zu rechnen. Aber der Weg ist passierbar. Bei zwei Gabelungen nimmt man den linken Weg und kommt zum Donaudamm und zur Donau.

Fernglas empfohlen

Hier findet sich eine Bank, auf der man sein Jausenbrot isst und sich Tee aus der Thermoskanne einschenkt. Mit etwas Glück kann man einem Fischadler beim Fischen zusehen. Überhaupt gibt es am gesamten Weg eine lebhafte Vogelwelt. Es lohnt sich, einen Feldstecher dabei zu haben.

Nun könnte man am Damm entlang über St. Pantaleon zurück wandern. Aber das ist eine Option für Tage mit längerem Tageslicht. Als Rückweg nimmt man am besten den selben Weg, auf dem man gekommen ist. Die Streckenlänge insgesamt beträgt 13 Kilometer.

Streckenlänge: 13 Kilometer
Wegbeschaffenheit: Asphaltstraße, Feldweg, morastiger Feldweg

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