Lesergedicht: Eine extreme Wetterlage
ERNSTHOFEN. Heimatdichterin Elfriede Brandstetter aus Ernsthofen hat sich Gedanken zur Hochwassersituation in den vergangenen Tagen gemacht. Ihre Sorgen und ein Dankeschön an alle Helfer hat sie in ein Gedicht verpackt.

Wer denkt nicht heut´ noch - ohne Frage - an die heißen Sommertage,
wo wir unter Hitze stöhnten
und uns auch nach Regen sehnten.
Jedoch plötzlich, oh welch Graus!
machte der Himmel seine Schleusen auf.
Es regnete das kühle Nass,
plötzlich ohne Unterlass,
bis das Wetter das absurde
letztendlich zur Katastrophe wurde.
Ja, furchtbar ist es - im Vertrau´n -
hierbei hilflos zuzuschau´n
wie Menschen durch die Wasserflut
verlieren all ihr Hab und Gut.
Drum, in diesem Sinne frei und frank,
all den Helfern tausend Dank,
die einsatzbereit in Sturm und Regen
den Menschen Trost und Hilfe geben.
Sie sind, mit Grüßen von uns allen,
wahrlich mit Gold nicht zu bezahlen.
Ein Trost sei jedoch uns zu Eigen,
auch das Schlimmste kann nicht bleiben.
Mag der Himmel noch so weinen,
es wird auch wieder Sonne scheinen.


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