Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. FLORIAN. Im Zuge der Initiative „Red Wednesday“ von „Kirche in Not“ erstrahlt das Kloster, sowie die Stiftsbasilika in St. Florian von Mittwoch, 20. November, bis Sonntag, 24. November, in roter Farbe. Damit soll ein Zeichen gegen die weltweite Christenverfolgung gesetzt werden.

Die Farbe soll für das Blut der getöteten Christen stehen. (Foto: Ronald Winkler Photography)
Die Farbe soll für das Blut der getöteten Christen stehen. (Foto: Ronald Winkler Photography)

Die Farbe steht für das Blut der getöteten Christen. „Mehr als 260 Millionen Christen sind aktuell von Verfolgung, Diskriminierung und Gewalt aufgrund ihres Glaubens weltweit betroffen“, heißt es von Seiten des Stifts. „Religionsfreiheit ist ein ebenso grundlegendes Menschenrecht wie die Meinungsfreiheit und die Gewissensfreiheit, sie muss in allen Ländern der Welt geschützt sein. Deshalb ist es uns im Stift ein Anliegen, mit dieser starken Symbolik auf dieses Thema aufmerksam zu machen“, erklärt Propst Johann Holzinger.

Hintergrund

Weltweit werden seit dem Jahr 2015, von Brasilien über Kanada bis Australien und auch in Österreich, Kirchen, Monumente, öffentliche Bauten rot beleuchtet, darunter das Kolosseum in Rom und die Christusstatue in Rio de Janeiro. In Wien das Parlament, der Stephansdom, viele Stifte und Pfarrkirchen.

„Da darf St. Florian, Grabmal des Landespatrons und des ersten Märtyrers unseres Landes, nicht fehlen. Der heilige Florian, der vor 1720 Jahren in der Enns den Tod durch Ertränken erlitt, ist nach wie vor hochaktuell für das Thema Christenverfolgung: Er tat nicht mit, als sich der Kaiser selbst gottähnliche Verehrung zuschrieb, er eilte solidarisch seinen Mitchristen, die gefoltert wurden, zu Hilfe. Er zeigte Zivilcourage, als es darum ging, dagegen aufzutreten“, so Holzinger. Diesen Bekennermut bezahlte der heilige Florian mit seinem Leben. Ihm möchte das Florianer Kloster und Stift in diesem Jahr, in dem der heilige Florian 20 Jahre Landespatron ist, besonders gedenken.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden