ENNS. Die Tribüne war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Staatsmeisterschaften im Faustball waren das sportliche Highlight am letzten Wochenende und lockten Besucher aus Nah und Fern in die Sporthalle.

Am Freitag fanden die beiden Halbfinalespiele statt. Bei den Herren siegte Freistadt gegen Urfahr mit 4:2 und zog damit ins Endspiel gegen Grunddurchgangssieger Vöcklabruck ein. Bei den Frauen gewann Nußbach gegen Arnreit und spielte im Finale gegen Freistadt.
Spannendes Damenfinale
Vor ausverkauftem Haus entwickelte sich das Endspiel der Frauen zwischen Freistadt und Nußbach am Samstag zu einem wahren Krimi. Beide Teams begannen stark und das Match war von Anfang an ausgeglichen. Nach einem 1:1 in Sätzen machten Eigenfehler der Freistädterinnen den Unterschied aus, was zu einem klaren Satzgewinn für Nußbach führte. Nach dem Seitenwechsel kämpften die Kremstalerinnen mit Eigenfehlern, Freistadt kam wieder ins Spiel und glich aus. Im entscheidenden siebten Satz verwandelte die brasilianische Angreiferin Cecilia Jaques den Matchball zum 11:8 und sicherte Freistadt nach einem Marathonmatch den ersten Staatsmeistertitel der Vereinsgeschichte.
Vöcklabrucker Herren siegten
Im Endspiel der Männer kam es zum Schlagabtausch zwischen Vöcklabruck und Titelverteidiger Freistadt. Gleich im ersten Satz stellte Vöcklabruck-Angreifer Karl Müllehner seine Klasse unter Beweis und punktete nach Belieben. Im zweiten Satz stellten die Freistädter auf 1:1. Danach spielte Vöcklabruck souverän und holte Punkt um Punkt. Sehr zum Jubel ihrer treuen Fangemeinde, der sogenannten „Gelben Wand“. Den Matchball verwandelte Maximilian Huemer nach einer Stunde und zehn Minuten.


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