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ST. VALENTIN. 550 Schachbegeisterte von 6 bis 90 Jahre alt vom blutigen Anfänger bis zum Großmeister samt dem Who is Who der oberösterreichischen Schachszene – das sind die Fakten zu den Schach-Landesmeisterschaften im würdigen Rahmen des Valentinums am 6. und 7. April 2024.

  1 / 4   Die siegreiche Landliga-Mannschaft vom ASK St. Valentin (v. l.): Alois Hellmayr, Peter Kranzl, Lukas Breneis, Joachim Dornauer, Klaus Theuretzbacher, Präsident Günter Mitterhuemer; (hockend, v. l.): Harald Casagrande, Reinhard Heimberger (Foto: Peter Kranzl)

Eine Atmosphäre dichtester Konzentration herrschte im großen Saal vor, während auf bis zu 150 Schachbrettern Zug um Zug folgten. Und das eine oder andere Drama war auch dabei.

Atemberaubendes Finale

So etwa das atemberaubende Finale der Landesliga. Die Auslosung der letzten Runde hatte für einen Thriller gesorgt. Der ASK St. Valentin brauchte im direkten Duell zumindest einen 4:2-Erfolg, um die in der Liga führenden Hörschinger noch von der Spitze zu verdrängen. Als Hörsching dann den ersten Sieg landete und schon 1,5 Punkte erzielt hatte, glaubten nur noch wenige an ein Comeback der Valentiner. Doch tatsächlich gelang es ihnen, Sieg um Sieg zu holen und auch die allerletzte Partie zu gewinnen. Mit dem exakt benötigten 4:2 besiegelten sie den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

51,50 von 60 Punkten

Darüber hinaus holte die 2. Mannschaft des ASK St. Valentin am Sonntag noch den Sieg in der 2. Landesliga Ost und stieg ebenso auf. Den mit Abstand deutlichsten Meistertitel fuhren in der 2. Landesliga West die mit Großmeister-Verstärkung angetretenen Denksportler aus Neuhofen/Krems ein. Sie erzielten 51,5 von 60 möglichen Punkten, eine fürwahr legendäre Leistung.

Schachbegeisterte Kids 

Am Sonntag ging es bei den schachbegeisterten Kids hoch her. In den vier Altersklassen von U8 bis U14 wurde heftig um jeden Punkt gekämpft. Nach sechs Runden setzten sich Eduard Raber (Steyregg, U14), Noah Pleimer (St. Valentin, U12), Valentin Lichtl (Hörsching, U10) und Tymur Donets (St. Valentin, U8) durch.

gemeinsame Schlussrunde der OÖ Landesliga
in Summe 12 Teams à 6 Personen, 72 Spieler: Sieger: ASK St. Valentin 1
gemeinsame Schlussrunde der drei OÖ-Kreisligen
in Summe 36 Teams à 6 Personen, 216 Spieler: Sieger: Mühltal/Kleinzell (Kreis Nord), JSV Linz (Kreis Ost), Kultur Wels (Kreis West)
gemeinsame Schlussrunde der 2. OÖ Landesliga Ost und West
Ost: in Summe 12 Teams à 6 Personen, 72 Spieler: Sieger: ASK St. Valentin 2
West: in Summe 11 Teams à 6 Personen, 66 Spieler: Sieger: Neuhofen/Kr.
gemeinsame Schlussrunde der 1. Klasse Ost
in Summe 12 Teams à 4 Personen, 48 Spieler: Sieger: Bad Zell/Unterweitersdorf

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