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KRONSTORF. Großer Andrang herrschte beim Empfang von Radprofi Lukas Kaufmann. Die zahlreich gekommenen Fans konnten es kaum erwarten, mit ihm ein Selfie zu schießen.

Radprofi Lukas Kaufmann wurde in Kronstorf von zahlreichen Fans empfangen (Foto: Wolfgang Simlinger)
  1 / 2   Radprofi Lukas Kaufmann wurde in Kronstorf von zahlreichen Fans empfangen (Foto: Wolfgang Simlinger)

Mit einer Dusche aus dem Feuerwehrschlauch wurde Kaufmann empfangen. Die Menschen jubelten, als er am 26. Juni die Treppen vor dem Gemeindeamt bestieg und von Bürgermeister Christian Kolarik begrüßt wurde. Kaufmann hatte sich seinen Lebenstraum erfüllt und als „Rookie“ beim „Race Across America“ teilgenommen. Und es gelang ihm etwas, was vielen Rennfahrern vor ihm nicht gelungen war: Er lag drei Tage lang in Führung vor dem Schweden Jimmy Rönn. Nach knapp neun Tagen kam er schließlich beim fast 5.000 Kilometer langen Radrennen als Zweitplatzierter ins Ziel.

Rennen hinterließ Spuren

Eine Woche nach der Zielankunft geht es Kaufmann körperlich wieder halbwegs gut, das Rennen hat aber seine Spuren hinterlassen: „Die kleinen Finger und Zehen fühlen sich noch etwas taub an, mein rechtes Knie ist noch etwas geschwollen und am Gesäß habe ich offene Stellen.“ Auch eine gewisse Grundmüdigkeit ist noch vorhanden, denn Kaufmann fuhr durchschnittlich 550 Kilometer am Tag und konnte während des gesamten Rennens nur zehn Stunden schlafen. Nachdem in den ersten Tagen in den Rocky Mountains angenehme Temperaturen herrschten, musste sich Kaufmann bei mehr als 40 Grad durch die Wüste kämpfen. Bei derartigen Strapazen hat die Nahrungsaufnahme eine große Bedeutung. Bis zu 20 Liter trank Kaufmann am Tag. Ein großer Dank ging an das Team: „Eigentlich müssten hier 15 Leute stehen, denn ohne deren tatkräftige Unterstützung hätte ich dieses Rennen nie geschafft.“


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