King of the Lake: Kaufmann radelte bei Europas größtem Rad-Zeitfahren mit
KRONSTORF/SCHÖRFLING/MARIAZELL. Das europaweit größte Rad-Zeitfahren der ASVÖ, das „King of the Lake“ ging heuer zum 14. Mal am Attersee über die Bühne. Auch Extrem-Radrennfahrer Lukas Kaufmann radelte mit.

„Ich bin etwas traurig“, berichtet Kaufmann, „weil ich erst heuer zum ersten Mal beim King of the Lake als Solo-Starter mit dabei war.“ In 47,2 Kilometern ging es für die 1.400 Teilnehmenden aus der ganzen Welt einmal um den Attersee. Antreten kann man Solo, im Vierer- oder Zehner-Team mit Start im Eventgelände in der Marina in Kammer (Gemeinde Schörfling am Attersee, Bezirk Vöcklabruck).
Kaufmann: „Sind andere Fähigkeiten wie beim RAAM gefordert“
„Meine Erwartungshaltung war nicht sehr hoch, weil die Beine gefühlt noch immer etwas Race Across America (RAAM) Nachwirkungen haben. Umso erfreulicher war es, dass ich bei meiner Runde richtig guten Druck aufs Pedal brachte“, so Kaufmann. Nach einer Stunde, einer Minute und 56 Sekunden kam der Extrem-Radrennfahrer schließlich wieder im Start-Ziel-Bereich an und erreichte Platz 35 von über 500 Solo-Startern. „45,7 Kilometer pro Stunde Durchschnittsgeschwindigkeit über 62 Minuten bei 371 Watt. Über so eine Distanz sind andere Fähigkeiten wie beim RAAM gefordert – es freut mich sehr, dass ich diese Kurzstrecken jetzt auch immer erfolgreicher absolvieren kann.“
„Letztes Bike-Event für heuer“
„Nächstes Wochenende gibt´s mit dem Giro del Monte mein letztes Bike-Event für heuer. Ich freue mich schon riesig auf etwas 'Rad-Pause'“, stellt der Extremsportler in Aussicht. Das Radrennen in Mariazell beginnt am Freitag, 27. September, erstreckt sich über zwei Tage und beinhaltet drei Etappen. Gestartet wird mit einem Night-Race am Freitag.
Infos Giro del Monte
Teilnahmeberechtigt für das Etappenrennen sind Mountain-, sowie E-Bike-Fahrer, Damen und Herren ab 14 Jahren, egal ob Profi oder Hobbyfahrer. Die Wertung erfolgt jeweils in den Klassen Mountainbike sowie E-Mountainbike – Damen und Herren sind getrennt in der Wertung. Das Besondere am Wettbewerb: Fast jeder hat die Chance auf eine Medaille. Alle Teilnehmenden, die innerhalb von 110 Prozent der Siegerzeit der jeweiligen Kategorie bleiben, erhalten eine Goldmedaille. Bei 125 Prozent gibt’s eine Silbermedaille und jene TeilnehmerInnen, die es schaffen, unter 140 Prozent zu bleiben, werden mit einer Bronzemedaille belohnt.


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