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Bund-Länder-Vereinbarung über Ausbau des institutionellen Kinderbetreuungsangebots verlängert

Rafael Haslauer, 20.09.2017 12:47

ENNS/OÖ. Landesrätin Christine Haberlander zur  Finanzierungsverlängerung: „Ich freue mich sehr über dieses Verhandlungsergebnis. Damit ist sichergestellt, dass der Ausbau bei den Betreuungsplätzen weitergeht!“

Foto: Hermann Wakolbinger
Foto: Hermann Wakolbinger

„Der Ausbau der Kinderbetreuung am Bedarf der Eltern ist mir ein ganz wichtiges Anliegen. Daher haben wir in Oberösterreich die Mittel aus der laufenden Vereinbarung für den Ausbau der U3-Plätze herangezogen und auch im Bereich der Drei- bis Sechsjährigen vor allem dafür gesorgt, dass die bauliche und pädagogische Qualität weiterentwickelt wird. Das Land Oberösterreich leistete durch seine Co-Finanzierung dafür einen beträchtlichen Anteil“, so Bildungs-Landesrätin Haberlander.

Bundesmittel

Die Anstoßfinanzierung des Bundes der letzten Jahre sei ein wichtiger Schritt zum Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes in den Bundesländern gewesen. Von den aus der laufenden Vereinbarung für Oberösterreich zur Verfügung stehenden Bundesmitteln in Höhe von rund 53,1 Millionen Euro konnten bis Ende 2016 bereits rund 43,2 Millionen Euro den Förderwerbern überwiesen werden. Die noch verbleibenden Bundesmittel werden bis Ende 2017 zur Gänze ausgeschöpft.

Landeszuschüsse

Aktuell befinden sich im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm des Landes 227 Kindergartenprojekte und 119 Krabbelstubenprojekte. Das entspricht einem Investitionsvolumen von über 125 Millionen Euro, die durch Landeszuschüsse gefördert werden.

Verhandlungsergebnis

„Ich freue mich sehr über dieses Verhandlungsergebnis auf Bundesebene. Mit der heute verlängerten Vereinbarung ist sichergestellt, dass der Ausbau bei den Betreuungsplätzen auch in den kommenden Jahren weitergeht“, betont Haberlander.


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