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Gesundheits-Landesrätin Haberlander freut sich über Rekordteilnahme bei Medizin-Aufnahmetest

Rafael Haslauer, 08.08.2018 07:48

ENNS/OÖ. Fast 1.300 Teilnehmer beim Aufnahmetest und 180 statt bisher 120 Ausbildungsplätze für angehende Mediziner – über diese Zahlen freut sich die Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander aus Enns.

Foto: Weber
Foto: Weber

„Schon nach wenigen Jahren erfreut sich das Medizin-Studium an der JKU großer Beliebtheit, bietet Oberösterreichern die Möglichkeit, daheim zu studieren und lockt auch Studierende aus anderen Bundesländern nach Oberösterreich“, so Haberlander. Dass die Mehrzahl der Studenten aus Oberösterreich kommt (44,4 Prozent) zeigt, dass die Oberösterreicher das heimische Studienangebot zu schätzen wissen.

Weiterentwicklung des Studienangebotes

Die Landesrätin betont, wie wichtig dieses wohnortnahe Studieren für die Versorgung mit Ärzten am Standort Oberösterreich ist. „Wer nicht weggehen muss zum Studieren, der bleibt seinem Heimat-Bundesland verbunden. Dadurch besteht eine höhere Möglichkeit, dass man auch als fertig ausgebildeter Mediziner am Standort Oberösterreich praktizieren wird. Um diese angehenden  Ärzte weiterhin in Oberösterreich zu halten, müssen wir kontinuierlich in die Weiterentwicklung unseres Studienangebots und in die Attraktivität des Medizinstandortes Oberösterreich investieren“, so Haberlander weiter.

180 statt bisher 120 Studienplätze

Ein weiterer Schritt in diese Richtung sei der Ausbau von 120 auf 180 Studienplätzen. Erstmals werden 60 Studierende ihre Ausbildung vollständig an der JKU absolvieren. Bisher mussten Studierende die ersten vier Semester in Graz absolvieren, jetzt sind die Voraussetzungen gegeben, dies von Beginn an in Linz zu tun. Ebenso trägt ein Bachelor-Master-Studium, das österreichweit viele Alleinstellungsmerkmale aufweist, zur hervorragenden Ausbildung und zur Attraktivität des Ausbildungsstandortes bei. „Aufgrund all dieser und aller laufenden Anstrengungen bin ich zuversichtlich, dass der Medizin-Ausbildungsstandort Oberösterreich für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet ist“, so Haberlander abschließend.


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