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ENNS. In der gestrigen (27. September) Gemeinderatsitzung wurde der Grundsatzbeschluss über ein Sammeltaxi, das eine sichere Heimfahrt von Linz nach Enns zu einem günstigeren Preis gewährleistet, gefasst.

Der Antrag wurde von der ÖVP gestellt, führte in der Sitzung allerdings zu einigen Diskussionen. Auf Unverständnis bei der FPÖ stieß die Tatsache, dass kein Ennser Taxiunternehmen für die Abwicklung in Betracht gezogen wurde. „Wir sind natürlich ganz klar für ein Sammeltaxi, sind aber der Meinung, dass Ennser Taxiunternehmen nicht von Vornherein ausgeschlossen werden dürfen, sondern in den Findungsprozess eingebaut werden müssen“, so FPÖ-Parteiobmann Fritz Altmann.

Zweifel

Laut ÖVP müsse allerdings mit Asten und St. Florian (beide haben Verträge mit dem AST-Taxi) eine Synergie eingegangen werden, da nur so der günstigere Preis zustande käme. Außerdem, so die Anmerkung von Vizebürgermeister Manfred Voglsam (ÖVP), verfüge das AST-Taxi über rund 200 Fahrzeuge, was bei ihm Zweifel aufwerfe, dass ein Ennser Taxiunternehmen diese Herausforderung stemmen könnte.

Einigung

Schlussendlich konnte man sich darauf einigen, auch von Ennser Taxiunternehmen ein Angebot einzuholen. So der so: ein Sammeltaxi wird kommen. „Wir freuen uns, dass der Ennser Gemeinerat auf Antrag der ÖVP den Grundsatzbeschluss gefasst hat, ein Sammeltaxi für eine sichere Heimfahrt von Linz bis zur Haustür in Enns einzurichten. Im Sinne der Stärkung der Ennser Wirtschaft geben wir Ennser Taxiunternehmen jetzt Gelegenheit, sich ebenfalls für diesen Heimbringdienst zu bewerben. Mit 1. Jänner 2019 soll der günstige Taxidienst starten“, so Gemeinderat Gregor Eckmayr (ÖVP).


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