Runder Tisch: Diskussion um Parkplätze auf der Laurenzi-Wiese in Enns
ENNS. Der bereits angekündigte Runde Tisch, bezugnehmend auf die geplante Verpachtung eines Parkplatzes auf der Laurenzi-Wiese an die Firma Eisenbeiss, fand gestern, 7. Februar im Sitzungssaal der Gemeinde statt. Hier geht es zur Vorgeschichte.

Eigentlich stand der Punkt bereits auf der Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung im Dezember, wurde aber aufgrund großer Bedenken seitens der Pfarre Enns-St.Laurenz sowie des Museumsvereins wieder abgesetzt, um gemeinsam darüber zu diskutieren und eine andere Lösung zu finden. Diese aber, soviel sei verraten, konnte nicht gefunden werden.
Die Teilnehmer
Nun saßen Bürgermeister Franz Stefan Karlinger (SPÖ), Vizebürgermeister Markus Scherzinger (SPÖ), Vizebürgermeister Manfred Voglsam (ÖVP), Vizebürgermeister Christian Dirnberger (FPÖ), Fraktionsobfrau der Grünen, Gerda Reimann-Dorninger, Neos-Gemeinderat Harald Lackner, der wissenschaftliche Leiter des Museums Lauriacum, Reinhardt Harreither, Pfarrleiter Harald Prinz, Johann Mayrhofer und Manfred Holzleitner, Stadtamtdirektor Gerahrd Gstöttenbauer, Werner Gurtner von der Bauabteilung sowie Eisenbeisschefin Valborg Burgholzer-Kaiser und Produktionsleiter Harald Schöfberger an einem Tisch.
Gesprächsbedarf
In einer vorbildlich geführten Sitzung, in der alle Beteiligten ihre Sichtweise den Anwesenden darlegen konnten, beschränkten sich die Einwände gegen die Verpachtung des Parkplatzes im Allgemeinen auf die große historische Bedeutung der Laurenzi-Wiese sowie auf die Kirche selbst. Außerdem sei im Vorfeld kommuniziert worden, so Prinz und Holzleitner, dass der Parkplatz nur temporär angelegt werden würde. Laut Karlinger gab es seitens der Stadtgemeinde aber keine Aussage in diese Richtung.
Fazit
Durch die Bank wurde der Firma Eisenbeiss aber großes Verständnis für die Expansions-Pläne entgegengebracht; man sei sich der Bedeutung dieses Unternehmens also durchaus bewusst, würde sich aber dennoch über alternative Möglichkeiten freuen. Das Fazit: „Sollte keine andere Lösung gefunden werden“, so Bürgermeister Karlinger abschließend, „werde man den Punkt erneut auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung im März setzen und darüber abstimmen lassen.“


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