Neos Enns: Wechsel im Gemeinderat
ENNS. Nachdem Gottfried Lackner drei Jahre lang die Neos im Ennser Gemeinderat vertreten hat, übergab er das Amt nun an Harald Lackner. Gottfried wird den Neos als Ersatzgemeinderat aber weiterhin erhalten bleiben.

Zu denken, mit nur einer Stimme im Gemeinderat etwas bewegen zu können, scheint für viele eine recht unrealistische Vision zu sein; Gottfried Lackner hingegen weiß gegenteiliges zu berichten. „Nicht wenige Entscheidungen in den letzten drei Jahren, wurden schlussendlich mit einer einzigen Stimme entschieden, was nicht heißt, dass wir uns nicht über weitere Anhänger freuen würden.“ Dementsprechend lädt Neos am 1. März 2019, um 17 Uhr ins Turmcafe ein, um dort gemeinsam mit interessierten Bürgern über Verbesserungsvorschläge zu diskutieren.
Wichtige Themen
Eine auch von Neos geforderte ganzheitliche 30er-Zone im Zentralraum Enns und somit ein Ende des „Schilderwahns“ konnte mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss erwirkt werden, wie Gottfried berichtet. „Darüber hinaus ist die, seitens der Gemeinde ausgeschüttete, Fraktionsförderung für uns eine klare Parteienförderung, nur unter einem anderem Begriff. Es handelt sich also um eine Doppelförderung, weshalb Neos Enns der Neos-Forderung, die Parteienförderungen zu halbieren, als gutes Beispiel vorangehen und als einzige Partei gänzlich auf diese Fraktionsfördergelder der Gemeinde verzichten“, so Harald.
Gute Zusammenarbeit
Betont wird aber auch, dass die Zusammenarbeit im Gemeinderat mit den anderen Parteien reibungslos funktionieren würde. „Es herrscht im Ennser Gemeinderat ein großes Miteinander. Egal ob mit den Fraktionen oder den vorbildlich arbeitenden Gemeindemitarbeitern; das ist nicht selbstverständlich und darüber freuen wir uns“, sind sich die beiden einig.


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