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ENNS. Der Wirtesprecher des Bezirkes Linz-Land, Wolfgang Brunner, fordert in einem Schreiben an die Stadtgemeinde Enns, eine flexiblere Handhabung bezüglich der Öffnungszeiten der Schanigärten in der Innenstadt. Bürgermeister Franz Stefan Karlinger (SPÖ) zeigt sich grundsätzlich nicht abgeneigt, aber: 

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Im Allgemeinen gehe es Brunner darum, bei Schönwetter einen Teil der Schanigärten schon vor der Gastgartensaison (1. April bis 30. September) zu eröffnen. “Es geht mir gar nicht darum, den kompletten Schanigarten vor dem 1. April aufzubauen. Ich spreche von zwei Reihen und da auch nur jene Schanigärten, die zu dieser Jahreszeit bereits die ersten Sonnenstrahlen abbekommen bzw. jene, die auch gewillt sind, vor der Hauptsaison den Garten zu öffnen. Das wäre doch eine vernünftige Lösung für alle“, so Brunner in einem Schreiben, der sich über mehr Flexibilität freuen würde.

Anliegen wird im Gemeinderat behandelt

Auf Anfrage von Tips gab Karlinger bekannt, sich der Problematik durchaus bewusst zu sein und diesbezüglich bereits Schritte eingeleitet zu haben. „Im Gegensatz zu Herrn Brunner hat sich Herr Adnan Jahja vom Restaurant Stadt Linz (ehemals Fiori) persönlich bei mir gemeldet, um über diese Situation zu sprechen, in weiterer Folge hat er ein Ansuchen gestellt, das nun in der nächsten Gemeinderatsitzung behandelt wird“, so der Bürgermeister. Karlinger selbst habe als Bürgermeister nicht die Kompetenz, in dieser Angelegenheit alleine zu entscheiden. Eine witterungsbedingte Genehmigung sei darüber hinaus nicht möglich.

Öffnung gegen Gebühr

Im Gemeinderat soll nun darüber abgestimmt werden, ob die Schanigärten bereits zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der Gastgartensaison geöffnet werden beziehungsweise bleiben. „Ich würde das durchaus begrüßen und kann bereits heute sagen, im Gemeinderat für diese Regelung zu stimmen“, so Karlinger. Allerdings würden für den Zeitraum von etwa vier Wochen, die die Gärten dann länger geöffnet werden können, Gebühren anfallen.


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