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ENNS. Wenn Claudia und Fritz Aichhorn zum Feste laden, bleibt nichts dem Zufall überlassen. Davon durften sich rund 80 geladene Gäste überzeugen, als der 50. Geburtstag des Familienbetriebs Langer gefeiert wurde. Und da – so viel sei schon mal verraten – gab es einiges zu sehen.

Brigitte und Erich Langer
  1 / 2   Brigitte und Erich Langer

Das Wetter war nicht perfekt. Aber das musste es auch gar nicht sein. Einzig und allein die junge Leistungsriege des Turnvereins Enns, die die Feier mit einer spektakulären Showeinlage auf der Air Track Bahn eröffnete, war für die herbstlichen Temperaturen etwas luftig angezogen. Wenn man allerdings saltoschlagend durch die Luft wirbelt, dann kann man das logischerweise nicht in einer Daunenjacke tun. Da braucht man Bewegungsfreiraum, obwohl – Gastgeber Fritz Aichhorn wusste das Gegenteil zu beweisen, als er in voller Montur mit einer schlanken Kühr überraschte. Der Applaus war ihm jedenfalls sicher, wie auch den jungen Sportlern der Leistungsriege, die ihre Sache mehr als gut gemacht haben und am heiteren und harmonischen Grundton der Feier nicht ganz unbeteiligt gewesen sind.

Zahlreiche Gäste

Offiziell begrüßt wurden die Gäste von Claudia und Fritz Aichhorn sowie von Firmengründer Erich Langer, der die Geschichte des Betriebs mit lockerer Zunge in einigen Minuten gekonnt zusammenfasste. Zu seiner Seite Gattin Brigitte, die sich so manch ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte, so wie es Erich Langer auch den Gästen immer wieder zu entlocken wusste. Besonders hervorgehoben wurden bei den Eröffnungsworten auch die Mitarbeiter, die gegen Ende der Veranstaltung mit einer neugetexteten Version von „Das alte Haus von Rocky Docky“, Fritz Aichhorn das zweite Mal an diesem Abend zu Tränen rührten; Klavierbegleitung inklusive.

Führung durch die Produktion

Neben jeder Menge emotionaler Momente, gab es aber auch viel Interessantes zu erfahren, als Produktionsleiter Robert Thauerböck und Claudia Aichhorn durch den Betrieb führten und die Gäste an der Produktion der patentierten Langer-Magnetschließe teilhaben ließen. Auch hier waren die Mitarbeiter fleißig im Einsatz – man spürte den starken Zusammenhalt der gesamten Mannschaft schon von weitem. Während sich die einen also Fachwissen in der Kunst der Fertigung von wasserdichten Magnetschließen aneigneten, fungierte Fritz Aichhorn zwischenzeitlich mit einem selbst konzipierten Online-Ratespiel als Unterhalter. Hinter der Bar bewiesen die beiden Söhne der Aichhorns großes Talent und sorgten dafür, dass der Laden nicht trockenlief. Und weil sich nach vielen Stunden des Feierns auch der Hunger zu Wort meldet, ließ kulinarisch das Catering des Ennswerks keine Wünsche offen.


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