Starker Durchzugsverkehr: Stadt Enns richtet Resolution an die OÖ Landesregierung
ENNS. Viele Ennser leiden unter dem starken und weiter steigenden Durchzugsverkehr. In der Sitzung des Ennser Gemeinderats wurde daher einstimmig beschlossen, eine Resolution zur Umsetzung von Maßnahmen an die OÖ Landesregierung zu richten.

Im Ennser Gemeindegebiet treffen mehrere hochrangige und stark befahrene Straßen aufeinander. Durch die kürzlich präsentierte Planung zum Neubau der Donaubrücke in Mauthausen mit Ausbau der Zubringerstraßen wird der Verkehr voraussichtlich noch stärker zunehmen. Zur Reduzierung des Schwerverkehrs in Zentrumsnähe wären mehrere Maßnahmen notwendig, die jedoch nicht durch die Stadt Enns umgesetzt werden können. Verantwortliche Stelle ist das Amt der OÖ Landesregierung.
Auch Umbau des T-Knotens gefordert
In der Resolution wird ein Fahrverbot für Lkw mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen ausgenommen Ziel- und Quellverkehr auf der L568 Ennser Straße zwischen der Ennsbrücke und dem Kreisverkehr Kristeiner Straße und auf der L571 Kronstorfer Straße zwischen Kreisverkehr Forstbergstraße und Autobahnanschluss Enns-Ost gefordert. Außerdem soll unverzüglich der Umbau des bestehenden T-Knotens (L 1402 Kristeiner Straße auf die B1 Wiener Straße) zu einem niveaugleichen Knotenpunkt forciert werden.


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