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ENNS. Die SPÖ Enns nahm den Weltfrauentag am 8. März zum Anlass, Wahrnehmung und Wertschätzung gegenüber Frauen in den Vordergrund zu stellen.

Die SPÖ Enns (im Bild Vizebürgermeister Christian Deleja-Hotko) nutzte den Weltfrauentag, um sich bei Frauen zu bedanken und gleichzeitig auf Ungerechtigkeiten bei den Löhnen hinzuweisen. Foto: SPÖ Enns

Aktuell läuft die von der SPÖ Enns initiierte Kartenaktion „Zeit für ein Dankeschön“. Außerdem beteiligt sich die Stadtparteiorganisation an der oberösterreichweiten Kampagne „Nix geht ohne uns“. Hier werden Frauen in Form von Kurzvideos porträtiert, die sich tagtäglich im Beruf, im Ehrenamt und für die Familie einbringen. „Auch werden wir speziell für Enns versuchen, Ennserinnen zu pandemiebedingten Herausforderungen der alltäglichen Arbeit zu befragen“, betonte Marieluise Metlagel, Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende der SPÖ Enns.

Höhere Arbeitslosigkeit bei Frauen

Viele Frauen seien von einer Doppel- oder Dreifachbelastung betroffen. Doch trotz aller Leistungen im Beruflichen und Privaten sei schon jetzt zu befürchten, dass Frauen bei den Maßnahmen zur Abmilderung der Pandemiefolgen ins Hintertreffen geraten. Die Arbeitslosigkeit bei Frauen sei wesentlich höher als bei Männern, dennoch fehlen spezielle Maßnahmenpakete für Frauen. Besonders dramatisch sei die Situation bei Alleinerzieherinnen, wo bereits jede Zweite armutsgefährdet sei. 

Niedrigere Gehälter

„Viele Frauen arbeiten in sogenannten systemrelevanten Berufen, wie in der Pflege, im Supermarkt oder im Kindergarten. Dafür bekommen sie gelegentlich Applaus, aber leider zu wenig Geld. Warum verdienen Menschen, die sich um andere kümmern so viel weniger als die, die sich um Geld oder um Maschinen kümmern?“, meint Pia Mayer von der Jungen Generation der SPÖ Enns. „Wir haben gemeinsam mit der SPÖ auf Landes- und Bundesebene Ideen formuliert, um die Situation vieler Frauen zu verbessern, darunter ein kollektivvertraglicher Mindestlohn, ein Soforthilfepaket für Alleinerziehende und einen Corona-Tausender für die Heldinnen und Helden des Alltags“, sagte Vizebürgermeister Christian Deleja-Hotko.


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