Kronstorf beschließt klimagerechte Ortsgestaltungsrichtlinien als lokalen Beitrag zum Klimaschutz
KRONSTORF. Einstimmig hat der Kronstorfer Gemeinderat den Entwurf für klimagerechte Ortsgestaltungsrichtlinien beschlossen.

Klimaschutz ist in der Marktgemeinde Kronstorf ein vielfältiges Thema. Kürzlich wurde die Gemeinde für ihre Aktivitäten für den Energy Globe Award - einem renommierten Umweltpreis in Oberösterreich - nominiert. Neben einer Photovoltaikpotentialanalyse wie auch der Ausarbeitung einer Strategie für ein klimaneutrales Kronstorf hat man sich auch intensiv mit klimagerechten Ortsgestaltungsrichtlinien beschäftigt. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam auch hier wieder einen konkreten Schritt im Klimaschutz setzen können“, sagt Bürgermeister Christian Kolarik übereinstimmend mit den Fraktionsvertretern Peter Arbeithuber, Helmut Bacher, Josef Brandstötter und Hannes Ömer.
Ausbau erneuerbarer Energie und weniger Bodenversiegelung
Beinhaltet sind neben verpflichtenden Grünraumkonzepten und Maßnahmen zum Ausbau erneuerbarer Energie auch das flächensparende Bauen sowie Gründächer und Magerwiesen bis hin zu Konzepten zur geringeren Versiegelung von Flächen. Aktuell sind Projekte im Bereich der Nahversorgung bzw. Gewerbe und Wohnbau in Kronstorf in Vorbereitung, die von der Integration von neuen Bäumen in die Planungen bis hin zur Nutzung von erneuerbaren Energieträgern sich an der klimagerechten Gestaltung orientieren. „Das Mitdenken von Klimaschutz mit Hausverstand in vielen Bereichen geschieht in Kronstorf fraktionsübergreifend und ist unser bewusster Beitrag Schritt für Schritt hin zu einer klimaneutralen Gemeinde. Da haben wir schon einiges erreicht. Da liegen aber auch noch große Aufgaben vor uns“, ist Kolarik mit den Fraktionsvertretern überzeugt.


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