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Landtagswahl 2021: ÖVP ist in allen 22 Gemeinden im Bezirk Linz-Land die stimmenstärkste Partei

Thomas Lettner, 28.09.2021 07:58

BEZIRK LINZ-LAND. Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 2021 betrug im Bezirk Linz-Land 74,52 Prozent.

Mehrere Parteien gingen am Sonntag ins Rennen um den Landeschef und die Ortschefs. (Foto: Thomas Lettner)

Von den 107.152 Wahlberechtigten im Bezirk Linz-Land gaben 79.851 Wähler ihre Stimme ab. Im Vergleich zur Landtagswahl 2015 ist das ein Minus von 6,16 Prozent. 2.207 wählten heuer ungültig (2,76 Prozent). Sieger der Landtagswahl im Bezirk ist die ÖVP mit 34,08 Prozent. Damit blieb die Partei in etwa gleich stark wie im Jahr 2015 (34,16 Prozent). Die SPÖ landete mit 22,65 Prozent auf Platz zwei und konnte sich um 1,14 Prozentpunkte verbessern. Verbessern konnten sich auch die Grünen mit 12,66 Prozent (plus 2,64 Prozent), die NEOS mit 5,32 Prozent (plus 1,44 Prozent) und die KPÖ mit 0,88 Prozent (plus 0,09 Prozent). Ein dickes Minus von 10,95 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 verzeichnet die FPÖ, die mit 18,44 Prozent der Wählerstimmen auf Rang drei landete. 2015 hatte die FPÖ noch 29,39 Prozent erreicht. Die größten Verluste hatte die FPÖ in Asten (minus 14,49 Prozent) und Kronstorf (minus 14,80 Prozent).

Kein großes Stadt-Land-Gefälle

Ein interessantes Bild zeigte sich in Ansfelden: Die ÖVP (28,18 Prozent), die FPÖ (27,18 Prozent) und die SPÖ (26,25 Prozent) liegen bei der Landtagswahl beinahe gleichauf. 2015 hatte in Ansfelden noch die FPÖ mit 37,16 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Das stärkste Ergebnis fuhr die ÖVP in Allhaming ein (44,76 Prozent) vor Niederneukirchen (43,67 Prozent) und St. Florian (41,58 Prozent). Auffällig ist, dass die ÖVP, was die Landtagswahl betrifft, in ländlichen Gemeinden nicht eindeutig stärker ist als in Städten. Umgekehrt gilt dasselbe in Städten, deren Wählerschicht traditionell eher der Sozialdemokratie zuzuordnen ist. In Traun, Ansfelden, Leonding und Enns hat die ÖVP mehr Wählerstimmen erhalten als die SPÖ. Die MFG (Menschen Freiheit Grundrechte) waren in Piberbach (8,33 Prozent) besonders erfolgreich. In Asten, wo die neugegründete Partei mit Ciprian Borle sogar einen Bürgermeisterkandidaten stellte, schaffte sie 6,79 Prozent.


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