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ENNSDORF. Ennsdorf ist eine pulsierende Gemeinde, die heuer ihr 140-jähriges Bestehen feiert. Tips sprach mit Bürgermeister Daniel Lachmayr (SPÖ).

Bürgermeister Daniel Lachmayr (SPÖ) (Foto: Wolfgang Simlinger)
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Tips: Wie entwickelt sich der Wirtschaftsstandort und die Bevölkerungsanzahl?

Lachmayr: Aufgrund der guten geografischen Lage gab es in den letzten Jahren einige Betriebsansiedlungen und auch laufend Erweiterungen. Die Nachfrage nach Bauland übersteigt das verfügbare Angebot. Das betrifft auch das Thema Wohnen. Unser Ziel ist ein sanftes Wachstum, die Infrastruktur muss mitwachsen.

Tips: Wie ist Ennsdorf durch die Corona-Zeit gekommen?

Lachmayr: Wir sind gut durch die Krise gekommen. Die negativen finanziellen Auswirkungen waren geringer als befürchtet. In der Verwaltung wurden neue Möglichkeiten wie Homeoffice geschaffen. Für die Mitarbeiter in den Kinderbetreuungseinrichtungen war es sicher eine große Herausforderung. Den Abstand halten war bei den Kleinsten natürlich nicht möglich. Ich bin froh, dass nun das alte Leben wieder zurückkehrt – hoffentlich bleibt es dabei.

Tips: Wie wird die zehnjährige Partnerschaft mit der Stadt Enns gelebt?

Lachmayr: Die Partnerschaft wird jeden Tag von den Menschen gelebt. In den gemeinsamen Vereinen, in der Kirche oder beim gegenseitigen Besuch der Veranstaltungen. Bei anderen Projekten wie z.B. einem gemeinsamen Altersheim stoßen wir leider weiterhin auf das Problem der unterschiedlichen Landesgesetzgebungen.  

Tips: Was wird in Ennsdorf für den Umweltschutz getan?

Lachmayr: Im Bereich der Straßen setzen wir auf Beschattung durch Bäume sowie auf natürliche Versickerung des Niederschlagswassers, um den Kanal zu entlasten. Außerdem haben wir die Förderungen für Photovoltaik und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger spürbar angehoben.

Tips: Wie wird in der Gemeinde ukrainischen Flüchtlingen geholfen?

Lachmayr: Es sind schon Familien bei uns angekommen, die in privaten Unterkünften eine Bleibe gefunden haben. Es gab große Hilfsbereitschaft bei Sachspenden wie Schulsachen. Als Überbrückung, bis sie die Grundversorgung erhalten, haben wir die Familien mit Lebensmittelgutscheinen aus dem Sozialfonds unbürokratisch und schnell unterstützt.


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