Photovoltaik-Reform als "positives Zeichen"
ENNS/LINZ-LAND. Die Photovoltaik-Reform des Landes OÖ lässt bessere Chancen für Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen erwarten. Ein Schritt, den der Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich, Gottfried Kneifel, begrüßt.

„Die Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich (IWS, Anm. d. Red.) hat Verbesserungen für die Genehmigung von Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen angeregt – und jetzt hat das Land gehandelt“, freut sich IWS-Geschäftsführer und Ennser Bundesrat Gottfried Kneifel. Die von der Oö. Landesregierung präsentierten Reformen – welche auch die Neudefinition Agri/Agro-Photovoltaik (PV) betrifft - seien ein Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes OÖ und würden die Chancen für mehr Nachhaltigkeit und Energieautarkie für das Bundesland wesentlich erhöhen.
Unbürokratische Regeln gefordert
Rund 1300 Hektar PV-Freiflächen seien ein positives Signal für Grundeigentümer, Investoren und alle Menschen, die Alternativen zu fossilen Energieträgern haben wollen. „Jetzt fehlen noch die klaren, objektiven und transparenten Bewertungskriterien, die eine unbürokratische Genehmigung von Freiflächen-PV erwarten lassen“, ergänzt Kneifel. Anlagen sollen auch außerhalb der 7,5-Kilometer-Zone zum Transformator entlang einer bestehenden 30-kVLeitung bewilligungsfähig sein, wenn damit keine gesonderten Netzinvestitionen verbunden sind.
Agri-PV-Investoren seien Energie-Pioniere und keineswegs Landschafts-Verschandler, wenn sie ihre Anlagen vorschriftsmäßig errichten. „Wenn man bedenkt, dass derzeit schon österreichweit rund 200.000 Hektar Ackerboden für die Erzeugung von Treibstoffen verwendet werden, erscheinen die 1.300 Hektar Doppelnutzung für Freiflächen-PV und Landwirtschaft in einer eher geringen Relation“, so Kneifel.


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