Leserbrief von Peter Schausberger, Enns, über die Trassen-Varianten der geplanten Donaubrücke.

Die Ennsdorfer Bürgerinitiative klammert sich am letzten Strohhalm und fordert Variante 2, statt der naturzerstörerischen Variante 12. Zudem würde die Variante 12 den dicht bewohnten Lebens-und Wohnraum in Enns und Ennsdorf dramatisch zerstören. Politisch wurde bereits vor langer Zeit gegen die Ennsdorfer und Ennser Bürger entschieden. Man hat hunderte Hektar Augebiet in ein Industriegebiet umgewidmet und hat dabei die negativen Verkehrs- und Umweltbelastungen in Enns und Ennsdorf ignoriert.
Die Politiker lassen weiter zigtausende Durchzugs-PKW und LKW durch die bewohnten Ortszentren donnern. Neben dem unzumutbaren Durchzugsverkehr aus dem Mühlviertel bis Steyr/Kirchdorf, donnert daher weiter ein extremer Zubringerverkehr in das Industriegebiet mitten durch die dicht bewohnten Ortszentren in der Ennser Innenstadt, dem Ortszentrum Ennsdorf sowie den Wohnsiedlungen. Die Bewohner der Wohnsiedlungen in Enns und Ennsdorf werden weiter massivst gefährdet durch Lärm-und Verkehrsbelastung, sowie Luftverschmutzung, aber die lokalen Politiker verstecken sich nur mehr hinter Bezirks- und Landesbehörden. Enns und Ennsdorf wurden zu einem Paradebeispiel, wie die Politik in kurzer Zeit, den ansässigen Bewohnern, jegliche Lebens- und Wohnqualität raubt und deren Gesundheit gefährdet.
Peter Schausberger, Enns
Senden Sie Ihren Leserbrief an: redaktion-enns@tips.at oder per Post an „Tips“, Kaltenbrunnergasse 3, 4470 Enns
Meinungen in Leserbriefen müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken. Wir behalten uns vor, Briefe aus Platzgründen zu kürzen.
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