400.000 Haushalte werden von Ennskraftwerken mit Strom versorgt
REGION. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch in Oberösterreich wird versucht mit Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse diesen zu verlangsamen. Alleine die Wasserkraftwerke an der Enns etwa können 400.000 Haushalte in Oberösterreich mit Strom versorgen.

Für dieselbe Menge an Strom würden 250 Fußballfelder PV-Flächen benötigt werden. „Mit der oberösterreichischen Klima- und Energiestrategie schaffen wir die Energiewende koordiniert, zielgerichtet und ganz im Sinne der nachhaltigen Absicherung des Wirtschafts- und Arbeitsstandorts Oberösterreich,“ ist sich OÖVP-Klubobmann Christian Dörfel sicher. OÖVP-Umweltsprecher Klaus Mühlbacher wird sich weiterhin für „ein Maßnahmenbündel verschiedenster Technologien und Hausverstand einsetzen, denn Klimaschutz muss im Einklang mit Mensch und Natur sein.“
Wichtige Weichenstellungen seien in den letzten Wochen passiert. So wurde der Netzausbau vorangetrieben, UVP-Verfahren beschleunigt und die Biomasse Debatte auf EU-Ebene geklärt. Dazu käme die PV- und Windoffensive des Landes. „Nur auf Windkraft zu setzen wäre falsch, wenn man bedenkt, dass nur für den Standort Voest in Linz, 1400 Windräder benötigen werden würde. Wir brauchen daher alle erneuerbaren Energien, moderne Technologien und energiesparende Maßnahmen. Das ist Klimaschutz mit Hausverstand,“ so Dörfel.


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