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ENNS. Die Katholisch Österreichische Studentenverbindung „Hilaria“ wurde 1923 in Wilhering gegründet und ist nun seit rund einem Jahrzehnt in Enns beheimatet, wo sie von Ennser Bürgern reaktiviert wurde. Das 100-jährige Jubiläum der Studentenverbindung wurde nun vergangenes Wochenende zelebriert.

Die neue Fahne wurde von Senior Georg Haslhofer getragen. (Foto: Matthias Böhm)
  1 / 4   Die neue Fahne wurde von Senior Georg Haslhofer getragen. (Foto: Matthias Böhm)

„Hilaria Enns“ ist eine von österreichweit 160 Verbindungen des Mittelschüler-Kartellverbands (MKV) und besteht nun seit 100 Jahren. Mit einem umfassenden Programm wurde das 100. Stiftungsfest von 16. bis 18. Juni gefeiert, was Mitglieder aus ganz Österreich nach Enns führte.Neben einem musikalisch-kulinarischen Begrüßungsabend wurde auch zu einer Festmesse in der Stadtpfarrkirche Enns-St. Marien eingeladen, in deren Rahmen die neu angeschaffte Paradefahne gesegnet wurde. Im Anschluss fand ein Festumzug mit Trommelwirbel sowie Vertretern und Fahnen zahlreicher weiterer Verbindungen durch die Ennser Innenstadt statt. Danach erfreuten sich die Gäste bei frühsommerlichem Wetter an einem Spanferkelessen im Schlosshof.

Haberlander übernahm Fahnen-Patenschaft

Der anschließende Festkommers im Schloss Ennsegg fand mit 150 Besuchern im Georgenbergsaal statt. Dabei erfolgten Neuaufnahmen von jungen Schülern sowie die Verleihung von Ehrenmitgliedschaften an Akademiker aus der Region. Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander war beim 100. Stiftungsfest anwesend und hielt eine Festrede am Kommers. Außerdem übernahm sie die Patenschaft der neuen Fahne der Studentenverbindung.

„Hilaria Enns“ ist eine farbentragende, nichtschlagende Verbindung katholischer Schüler, Studenten und Absolventen, welche die Prinzipien Glaube, österreichischer Patriotismus, Wissenschaft und Lebensfreundschaft vertreten. Die Verbindung hat 160 Mitglieder, mehr als 65 davon sind seit der Reaktivierung in Enns 2015 eingetreten. Die Verbindungsfarben Grün-Rot-Gold erkennt man am Brustband und an der weinroten Studentenmütze.


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