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ST. PANTALEON. Der Sonnenladen und Dorfladen St. Pantaleon wurde von der Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ mit dem Attribut Dorfladen des Jahres ausgezeichnet.

Christian Plank und Brigitte Guhsl im Dorfladen (Foto: Kerstin Reiter)
Christian Plank und Brigitte Guhsl im Dorfladen (Foto: Kerstin Reiter)

Die Kulinarik-Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ kürte den Sonnenladen, Dorfladen St. Pantaleon in der Kategorie Selbstbedienungsladen im Mostviertel zum Regionalladen des Jahres. Mit diesem Laden hat die Sonnenladen GmbH dem ehemaligen Kaufhaus neues Leben eingehaucht. Im Dorfladen St. Pantaleon finden sich regionale Produkte, mit denen sich der komplette Haushalt eindecken kann. Vor allem Lebensmittel direkt von den Bauern finden sich hier, aber auch Getränke, Gewürze, Honig und vieles mehr. Selbst Seifen, Hautcremes und Waschpulver werden angeboten. Groß ist die Auswahl an Bio-Produkten. Auch Fleisch und Wurstwaren von Tieren in Freilandhaltung sind im Dorfladen erhältlich. Sehr beliebt ist etwa das Grillfleisch der Familie Lehner aus Buchholz.

Lieferanten als Partner

Geschäftsführer Christian Plank erklärt das Erfolgsgeheimnis: „Wir betrachten unsere Lieferanten als Partner und bieten faire Bedingungen.“ Die Lieferanten kommen regelmäßig vorbei und können ihre Produkte in einem Lagerraum lagern. Das Nachschlichten und eventuelle Aussortieren abgelaufener Ware oder Nachbestellen übernimmt Brigitte Guhsl, die auch dafür sorgt, dass es im Laden immer sauber und ordentlich ist. Schon beim Betreten des Ladens empfindet man die sympathische Atmosphäre und die Vielzahl der Produkte erzeugt einen angenehmen Duft.

Vor dem Betreten führt man die E-Card in einen Leseapparat. Hier werden keine Daten gespeichert, sondern nur kontrolliert, ob die Kundschaft mindestens 18 Jahre alt ist. Immerhin gibt es auch Moste, Weine, Craft-Bier und Schnäpse in großer Auswahl.

Bezahlen kann man mit Bankomatkarte oder, wenn man es genau hat, mit Bargeld.

Solartankstelle

Zum Dorfladen gehört auch die Solartankstelle „Sonnenladen“. Hier können E-Autos aufgeladen werden. Diese Solartankstelle wird gut angenommen. Zum einen kommen Leute aus dem Ort, es kommen aber auch Kunden, die während des Einkaufs ihr E-Auto aufladen.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit des Dorfladens zeigt sich auch im Energiehaushalt. Die Kühlanlagen werden mit Sonnenstrom betrieben und im Winter wird die Abwärme der Kühlanlagen in den Verkaufsraum geblasen. „Auf diese Weise brauchen wir keine Heizung“, erklärt Plank.

Sozialer Treffpunkt

Der Dorfladen ist nicht nur ein Laden zum Einkaufen, er ist auch ein sozialer Treffpunkt. Vor dem Laden findet sich ein großer Tisch mit Bänken und im Vorraum des Ladens sind ebenfalls Sitzgelegenheiten und ein Tisch. Da kann man sich nach dem Einkauf noch ein Buburuza Eis oder einen Kaffee gönnen und mit anderen Kunden plaudern. Junge Familien kommen hier gern zusammen.

Verkaufswagen

Alle zwei Wochen kommt Jürgen Lehner mit seinem Verkaufswagen vorbei. Er bietet Fleisch und Fleischwaren von Schweinen aus Freilandhaltung an. Bei ihm gibt es auch warmen Leberkäse und er hat ein Fässchen Buchholzer Bier angeschlagen. Leute kommen gern her, um sich bei einer Leberkässemmel und einem Glas Bier zu unterhalten.

Auch Jugendliche nutzten die Dorfladen gern als Treffpunkt. Sie nutzen die Produkte, aus Automaten, der im Vorraum des Dorfladens steht.


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