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OÖ. „Die Digitalisierung schreitet ständig voran, und damit eröffnen sich auch immer breitere Einsatzmöglichkeiten. Digitalisierung muss aber zum Wohle aller Generationen sein“, so ÖVP-Bundesrats-Vizepräsident und Landesgeschäftsführer des OÖ Seniorenbundes Franz Ebner. 

Um Fördermittel, wie etwa den Handwerkerbonus, online beantragen zu können, sollen vor allem ältere Menschen Unterstützung bei den Bürgerservicestellen erhalten. (Foto: © Robert Kneschke)

Sein Anliegen ist daher die Prüfung von Lösungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Online-Beantragungen von diversen Förderungen, aber z.B. auch für Online-Geldanlageprodukte des Bundes.   Erfreut zeigt sich Ebner, dass für den nur online zu beantragenden Handwerkerbonus nun verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten gefunden werden konnten. „Jede und jeder Interessierte erhält Zugang zu diesem wichtigen Handwerkerbonus, auch wenn er nicht über ausreichend digitale Möglichkeiten verfügt“, betont Ebner. Der Handwerkerbonus soll eine weitere Entlastung bei den gestiegenen Kosten für Handwerksleistungen bringen und auch die regionale gewerbliche Wirtschaft wie Installations- oder Elektriker-Betriebe, Dachdeckerfirmen oder Baumeister unterstützen.

Unterstützung durch Bürgerservicestellen der Gemeinden 

Beim Handwerkerbonus wird konkret all jenen, die keinen Zugang zu Internet bzw. zur ID-Austria haben, die grundsätzliche Unterstützung durch die Bürgerservicestellen der Gemeinden angeboten. Auch die Handwerksbetriebe in ganz Österreich sind bereit, den Antragstellerinnen und Antragstellern zu helfen. Zusätzlich können Familienmitglieder, Nachbarinnen und Nachbarn oder sonstige Bekannte hier unter die Arme greifen.

 Barrierefreiheit digitaler Dienste für Ältere

„Ältere Menschen ohne Zugang zum Internet sehen sich aber auch sonst häufig mit Hürden bei Beantragungen oder sonstigen Erledigungen konfrontiert. Viele Förderungen, aber auch z.B. die Zeichnung des Bundesschatzes – das neue Online-Geldanlageprodukt des Bundes – sind nur online beziehungsweise über die ID-Austria zu beantragen oder zu erwerben. Auch hier sollte niemand zurückgelassen werden und jeder die Möglichkeit des Erwerbs haben“, unterstreicht Ebner. „Unser Anliegen ist es, der Zugänglichkeit und Barrierefreiheit digitaler Dienste für Seniorinnen und Senioren besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Fortschritt in unserer Gesellschaft und sollte allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.“


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