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ST. VALENTIN. Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr und Vizebürgermeister Rafael Mugrauer von der SPÖ präsentierten einen Rückblick über die letzten Jahre Stadtpolitik. Neben dem Neubau des Valentinums standen infrastrukturelle und kulturelle Aktivitäten im Mittelpunkt.

Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr und Vizebürgermeister Rafael Mugrauer (Foto: Simlinger)
Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr und Vizebürgermeister Rafael Mugrauer (Foto: Simlinger)

Unter dem Titel „100 Projekte für St. Valentin“ wurde eine umfangreiche „Best of“-Liste zusammengestellt, die 100 Projekte und Aktionen umfasst, die in der letzten Amtsperiode diskutiert, geplant, umgesetzt und gestartet wurden. Eines der wichtigsten Projekte war der Neubau des Veranstaltungszentrums Valentinum auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks, das unter anderem auch die Musikschule beherbergt. „Wichtig ist uns, dass das Valentinum zentral im Ortszentrum liegt und dafür keine neuen Flächen versiegelt werden mussten“, erklärt die Bürgermeisterin. „Zu den Public-Viewings kamen viele Besucher zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ein Zeichen, dass der Ort optimal gewählt wurde.“ Suchan-Mayr setzt sich für ein sanftes Verkehrskonzept ein, bei dem der öffentliche Verkehr, das Fahrrad und die Fußgänger einen hohen Stellenwert haben.

Infrastruktur aufgewertet

Zahlreiche Bushaltestellen wurden durch neue Wartehäuschen aufgewertet und ein Rad- und Gehweg vom SC-Sportplatz zum Valentinum geschaffen. Eine Radwegverbindung zur Nachbargemeinde Ennsdorf ist in Planung und soll in absehbarer Zeit realisiert werden. Im Bereich des Bahnhofs wurde die Park&Ride-Anlage erweitert und um eine sichere Wasserversorgung in Zukunft zu gewährleisten, wurde die bestehende Brunnenanlage erweitert und in eine neue Ringleitung zwischen Rems und Altenhofen investiert. Das neue Hauptpumpwerk wird durch ein Notstromaggregat im Falle eines Blackouts abgesichert sein. Zahlreiche gemeindeeigene Gebäude wie zum Beispiel das Altstoffsammelzentrum haben mittlerweile eine PV-Anlage erhalten, weitere Anlagen sind in Planung. Um im Katastrophenfall gerüstet zu sein, bekam die Freiwillige Feuerwehr ein neues Katastrophenschutzlager und ein Feuerwehrfahrzeug mit Wechselladersystem. Zahlreiche Firmen schätzen die Infrastruktur, haben sich neu angesiedelt oder ihre Standorte erweitert.

Investition in die Jugend

Auch die Jugend steht im Fokus der Aktivitäten. Im Schubertviertel wurden zwei neue Kindergartengruppen geschaffen, die beiden neuen Gruppen in Herzograd sind noch provisorisch untergebracht und auch in Langenhart sind zwei neue Kindergartengruppen geplant. Im Bereich der ehemaligen Mülldeponie entstand ein Freizeitpark mit Pumptrack-Bahn, Funcourt und Streetball-Platz. Neben baulichen Aktivitäten setzt die Stadtgemeinde auch auf ein breit gefächertes Angebot an Veranstaltungen.


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