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ENNSDORF/PERG. Im Insolvenzverfahren der oberösterreichischen Baufirma GLS gibt es nun eine Lösung für die Mitarbeiter. 53 der insgesamt 220 Leute können bis März 2017 bleiben, teilte Christian Burger von der Gewerkschaft Bau-Holz der APA mit. 90 Arbeitsplätze seien bis Weihnachten gesichert. Es wird ein normales Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung durchgeführt.  

APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM Normales Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM Normales Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung

„Es wird gestaffelte Austritte geben“, so Burger. Rund 130 Leute sollen bis Ende kommender Woche gehen. Es hätten sich schon Firmen bei der Gewerkschaft gemeldet, die die nun freien Arbeitskräfte gern übernehmen würden. Das AMS Oberösterreich und das AMS Perg arbeiten bereits gemeinsam mit der Gewerkschaft an einer Jobbörse für die Betroffenen. „Das Land OÖ und AMS müssen eine Stiftungslösung anbieten. Auch für die 90 Kollegen und Kolleginnen, deren Arbeitsplatz bis Weihnachten, beziehungsweise bis März abgesichert ist“, verlangt die SPÖ-Landesparteivorsitzende Birgit Gerstorfer. Sie lobt aber auch die rasche Lösung.

Die GLS Bau und Montage GmbH sowie deren Tochter RW Montage GmbH hatten am 8. November Insolvenz angemeldet. Es ist die bisher größte Pleite in Oberösterreich in diesem Jahr, die Passiva übersteigen die 60-Millionen-Euro-Marke. Insgesamt sind gut 280 Dienstnehmer und rund 1.130 Gläubiger betroffen.


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