Viktor Sigl: Projekt Donaubrücke Mauthausen weiter vorantreiben
ENNSDORF. Im Rahmen des Budgetlandtags nutzte Landtagspräsident Sigl seine Rede für einen Appell das Projekt Donaubrücke Mauthausen weiter rasch vorantreiben.

„Die Gesamtkonzeption Donaubrücke Mauthausen mit vier Fahrspuren umfasst die Sanierung der bestehenden Brücke im kommenden Jahr, den Neubau einer Donaubrücke weiter östlich sowie die Erneuerung der jetzigen Brücke am selben Standort“, betont Sigl und hebt vor allem das gemeinsame Vorgehen aller Beteiligten hervor.
Beim Verfahren einbringen
„Ein Projekt in diesem Ausmaß war und ist auch künftig nur umsetzbar, wenn sich alle – egal ob Bürger, politische Vertreter oder die Wirtschaft – einbringen und wir auch die Grundbesitzer von der Notwendigkeit dieses Projektes überzeugen. Als regionale Abgeordnete haben wir nun den Auftrag, uns proaktiv bei den Verfahren einzubringen. Sei es beim anstehenden Trassenverordnungsverfahren oder bei der Umweltverträglichkeitsprüfung, die bis 2024 abgeschlossen sein soll.“
Meilenstein
Ein bedeutender Meilenstein sei die Einigung der Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner und Thomas Stelzer auf den Standort gewesen. „Die Entwicklung des Wirtschaftsraumes in Ober- und Niederösterreich untermahlt die Forderung nach einer neuen Donaubrücke. Damit die Wirtschaftsregion mit einem jährlichen Wachstum von vier bis sechs Prozent nicht an Dynamik verliert, müssen wir die weiteren Schritte, wie das Trassenverordnungsverfahren und Verfahren in der Raumordnung zügig einleiten. Nur so können zusätzliche Arbeitsplätze im ländlichen Raum entstehen“, so Sigl, der hinweist, dass noch viele weitere Schritte im Verfahren bevorstehen.


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