Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ERNSTHOFEN. Auch heuer wird in Ernsthofen wieder der liebenswürdige Brauch der Herbergsuche, den die Goldhaubengruppe Ernsthofen in den letzten Jahren wieder belebt hat, stattfinden. Die Herbergsuche wird mit einer feierlichen Rorate in der Pfarrkirche Ernsthofen am Mittwoch, 14. Dezember um 19 Uhr begonnen.

Maria und Josef bei der Herbergsuche
  1 / 2   Maria und Josef bei der Herbergsuche

Nach der Eucharistiefeier bei Kerzenschein bewirten die Goldhaubenfrauen die Teilnehmenden mit Tee und Apfelbrot am Kirchenvorplatz. Herbergsuche bedeutet in den kalten und rauhen Nächten des Dezembers innehalten und sich auf das freudige Ereignis besinnlich vorbereiten.

Im Anschluss an den Satz in der Weihnachtserzählung des Lukas: „… weil in der Herberge kein Platz für sie war“, bildete sich der Brauch der Herbergsuche. Zum Herbergsuchen wird eine Figurengruppe des heiligen Paares Maria und Josef verwendet, welche in der Vorweihnachtszeit von einer Familie zur anderen wandert. Es erhält für die Zeit seiner Anwesenheit in der jeweiligen Herberge bei der Familie einen Ehrenplatz. Am Abend der Weitergabe versammelt sich die Familie oder Hausgemeinschaft zum Abschied mit Gebet und Gesang. Die Goldhaubenfrauen überbringen das heilige Paar Maria und Josef zu Fuß zur nächsten Familie. Begrüßung, Gesang und Gebet gehören ebenso dazu. Ein gemütliches Beisammensein in der neuen Herberge beschließt den Abend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden