Sportwagenfahrer raste Polizei davon: Lenker will Polizeiauto nicht erkannt haben
BEZIRK SCHÄRDING. Ein Sportwagenfahrer lieferte sich am 2. August auf der B130 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei; als die Beamten den Raser schließlich stoppen konnten, gab er an, das österreichische Einsatzfahrzeug nicht als solches erkannt zu haben.

Die gemeinsame Sektorstreife der PI Münzkirchen und Engelhartszell war auf Streifenfahrt auf der B130 Richtung Passau, als sie im Gemeindegebiet von Esternberg von drei Sportwagen mit deutschen Kennzeichen überholt wurde. Unmittelbar danach beobachteten die Beamten im Rückspiegel einen weiteren Sportwagen, der mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit zum Überholen ansetzte.
Sportwagenfahrer raste mit 180 km/h davon
Die Polizisten versuchten, den Raser mit eingeschaltetem Blaulicht und Folgetonhorn anzuhalten, der vorerst unbekannte Lenker mit deutschen Probefahrtkennzeichen missachtete dies jedoch und fuhr mit bis zu 180 km/h davon. Daraufhin ersuchten die Beamten vor dem Grenzübergang Passau-Achleiten die Kollegen der PI Passau um Unterstützung.
Lenker will Polizeiauto nicht erkannt haben
An der Kreuzung Ludwigsplatz konnte der Sportwagenfahrer schließlich an einer roten Ampel angehalten werden, die kurze Zeit später eintreffenden deutschen Beamten übernahmen die Amtshandlung. Der Lenker gab an, die österreichische Polizei nicht als solche erkannt zu haben. Er habe sich gedacht, da habe irgend so ein „Lustiger“ ein Blaulicht im Auto. Ein Folgetonhorn habe er auch nicht gehört. Anzeigen folgen.


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