Euratsfelder Theaterstadl ist jüngstes Mitglied der Eisenstraße-Bühnen
EURATSFELD/EISENSTRASSE. Sie haben ihre Bühne in einem Stadl untergebracht und ihr einstiger Obmann war niemand Geringerer als der ehemalige Außenminister Alois Mock: Die Schauspieler des Euratsfelder Theaterstadls haben einige Besonderheiten auf Lager – und nun bereichern sie die Familie der Eisenstraße-Bühnen.

Beim 24. Stammtisch der Eisenstraße-Bühnen nahmen Sprecher Thomas Helmel und sein Team den Euratsfelder Theaterstadl offiziell als jüngstes Mitglied der Laienschauspielvereinigung der Eisenstraße Niederösterreich auf. „Wir haben von dieser Kooperation über das Internet erfahren und möchten uns gerne einbringen“, erklärte Theaterstadl-Obmann Martin Zehetgruber.
Gemeinsamer Folder
Bei der Sitzung im Gasthof Gafringwirt richteten die Gruppen aus dem Ybbs- und Erlauftal ihren Blick bereits auf das Theaterjahr 2020. Im Februar soll der gemeinsame Spielplanfolder zum sechsten Mal erscheinen.
Stolze Geschichte
Der Euratsfelder Theaterstadl kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken: ab 1954 wurde im Gasthaus Dellmor-Rechberger regelmäßig Theater gespielt, 1982 entstand ein eigener Verein mit Obmann Alois Mock an der Spitze. Nach einer knapp 20-jährigen Schaffenspause fanden im Jahr 2013 Theaterfreunde neu zusammen und mit dem Heuboden im Gafringhof den perfekten Spielort. „Der Stadl wurde so umgebaut, dass wir ein Fassungsvermögen von 110 Sitzplätzen haben. Die alte Bühne wurde entstaubt, angepasst und neu aufgestellt“, so Obmann Zehetgruber.
Stück für 2020 steht fest
Bis zu 14 Veranstaltungen richten die Euratsfelder Theaterfreunde mittlerweile aus. Auch das Stück für das kommende Jahr steht bereits fest: „Der fast perfekte Polterabend“ feiert am Freitag, dem 24. April 2020, um 19.30 Uhr Premiere.


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