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FREINBERG. Mit dem nötigen Feingefühl, viel Mut zum Althergebrachten und ein wenig Angst vor dem Modernen erweckte der Kulturkreis Freinberg das „Alte Forsthaus“ in Freinberg zu neuem Leben. Mehr als 400 Besucher am Wiedereröffnungstag sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Hof im Herzen der Freinberger angekommen ist. 
 
 

Gemeindebundpräsident Johann Hingsamer in Vertretung des Landeshauptmanns (Foto: W. Hocheneder)
Gemeindebundpräsident Johann Hingsamer in Vertretung des Landeshauptmanns (Foto: W. Hocheneder)

Mehr als 3.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben Franz Stadler und viele treue Helfer investiert, um diesen einzigartigen Vierseithof vom Verfall zu retten und für die Zukunft fit zu machen. Der Obernzeller Pfarrer Josef Remberger erbat beim Festgottesdienst im Innenhof des „Alten Forsthauses“ den Segen Gottes für dieses Projekt und freute sich in seiner gefühlvollen Predigt über die Wiederauferstehung eines einst fast verfallenen Gebäudes. Elisabeth Scharnböck, Obfrau des Kulturkreises Freinberg, begrüßte nach dem kirchlichen Teil eine Fülle von Ehrengästen. Umrahmt wurde der Festakt von der Jagdhornbläsergruppe Pramtal und der Musikkapelle Freinberg, die bis zum Schluss der Veranstaltung aktiv war. Gemeindebundpräsident Landtagsabgeordneter Bürgermeister Johann Hingsamer übermittelte die Grüße des Landeshauptmanns und wies darauf hin, dass diese großartige Renovierung erst durch die finanzielle Unterstützung von Land, EU und Gemeinde möglich wurde. Er dankte allen, die dieses Projekt tatkräftig gefördert haben und denen, die mit ihrer Hände Arbeit und viel Schweiß die Umsetzung ermöglichten. Der eigentliche Hausherr, Freinbergs Bürgermeister Anton Pretzl, bedankte sich bei 65 aktiven Helfern, die sich persönlich beim Neuaufbau engagierten und so dafür sorgten, dass aus einem alten, fast verfallenen Hof eine Begegnungsstätte der Generationen geworden ist.

Jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet

Das „Alte Forsthaus“ in Freinberg steht nun wieder im Visier des Gemeindelebens und wird sicherlich zum Ausflugsziel von Schulen und Privatpersonen. Der Vierseithof ist erwacht, die lange Geschichte eines einzigartigen Hofs geht weiter. Dank gilt dafür den Mitgliedern des Kulturkreises, die sich mit diesem großartigen Fest in ihrer Arbeit bestätigt fühlen. Öffnungszeiten: Jeweils am ersten Sonntag im Monat, von 13 bis 17 Uhr, sowie nach Vereinbarung. Infos: freinberg.at/forsthaus.


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