Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

FREISTADT. In der Nacht auf Samstag sind bei einer Verkehrskontrolle in Freistadt zwei Georgier vor der Polizei geflüchtet. Sie landeten nach einer Verfolgungsjagd im Straßengraben, konnten aber zu Fuß entwischen.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Die Polizisten hielten das Auto der beiden Georgier, montiert war ein polnisches Kennzeichen, bei einer Tankstelle in Freistadt an. Als die Beamten die Ausweis- und Fahrzeugpapiere der Männer kontrollieren wollten, gab der Fahrer plötzlich Gas und flüchtete Richtung Norden.

Die Polizei nahm sofort mit Blaulicht die Nachfahrt auf. Eine zwischenzeitliche Überprüfung der beiden Männer ergab, dass gegen einen der Beiden ein aufrechtes Schengen Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht. Außerdem besteht eine aufrechte Ausschreibung bezüglich Eigentumsdelikte.

Im Straßengraben gelandet

Gegen 0:20 Uhr fuhren die Georgier am Grenzübergang Deutsch-Hörschlag nach Tschechien. Kurz nach Rybnik verloren die Polizisten den Sichtkontakt, fanden das Auto jedoch wenig später in einem Straßengraben wieder. Die beiden Georgier waren zu Fuß weiter in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Suche nach den Beiden verlief negativ und wurde gegen 2:15 Uhr beendet. In der Zwischenzeit wurde der Unfall von einer Verkehrsstreife aus Budweis aufgenommen. Außerdem wurde der Wagen gemeinsam mit den tschechischen Kollegen durchsucht. Dabei fanden die Polizisten im Kofferraum diverse Koffer und Taschen mit Kleidung und einen neuen Werkzeugkoffer.

Auf der Rückbank lag eine Geldbörse mit Bargeld. Weil der Verdacht besteht, dass es sich bei den vorgefundenen Utensilien um Diebesgut handeln könnte, wurde die tschechische Kriminalpolizei aus Krumau verständigt. Diese übernahm auch die weiteren Ermittlungen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden