Massiver Gülleaustritt verunreinigte Feistritzbach (Update 7.5., 14.50 Uhr)
LASBERG. Rund 175.000 Liter Gülle hat ein Landwirt in Lasberg wegen eines technischen Gebrechens aus seiner Güllegrube auf eine abschüssige Wiese gepumpt. Von dort aus lief sie in den Feistritzbach.

Samstagnachmittag wurde der Polizei die Gewässerverschmutzung gemeldet. Die Beamten forschten den Landwirt bzw. dessen Hof als Verunreinigungsquelle aus. Als die Beamten auf dessen Hof ankamen, lief noch eine Pumpe in einem bereits leeren Güllebecken. Diese hatte den Inhalt durch einen Schlauch in die angrenzende Wiese befördert. Laut ersten Schätzungen dürften ca. 175.000 Liter Gülle herausgepumpt und ausgelaufen sein, die über das abschüssige Grundstück bis in den Feistritzbach gelangten.
Update
Wie die FF Lasberg auf ihrer Homepage schreibt, dürfte laut dem Landwirt ein technisches Gebrechen für den Gülleaustritt verantwortlich sein. Um den Abfluss der Gülle in den Bach zu stoppen, wurde zunächst ein Auffangbecken ausgehoben und immer wieder geleert, doch der Zulauf war zu groß.
„Um die Massen an verunreinigten Wasser aufhalten zu können, wurde umgehend die Tragkraftspritze in Position gebracht und ein Werfer aufgebaut, um das Güllegemisch auf den Wiesenflächen gezielt verteilen zu können. Dieser Vorgang musste im Auftrag der Behörden bis zum Sonntagvormittag vorgesetzt werden, wodurch seitens der Feuerwehr Lasberg ein Schichtbetrieb eingerichtet wurde und die Kameraden jeweils nach drei Stunden abgelöst wurden“, heißt es von der Lasberger Feuerwehr.
„Am Sonntagmorgen fiel dann seitens Gemeindevertretung und Behörden die Entscheidung, dass die Drainage geteilt wird, wodurch das saubere Wasser wieder wie gewohnt abfließen kann und die Gülle separat aufgefangen wird. Zurzeit steht auch eine Flächenabtragung im Raum, über diese und weitere Maßnahmen wird bei einem erneuten Lokalaugenschein der Behördenvertreter am Montagvormittag entschieden.“


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