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FREISTADT. Ab Mittwoch, 30. September, ist in der Galerie im MÜK-Haus die Freistädter Fotografin Gabriele Lackner-Strauss mit ihren Miniaturen über ein liebenswertes Freistadt zu Gast.

Die Ausstellung von Gabriele Lackner-Strauss ist im MÜK zu sehen. Fotos: Lackner-Strauss
  1 / 2   Die Ausstellung von Gabriele Lackner-Strauss ist im MÜK zu sehen. Fotos: Lackner-Strauss

„Ein Bild ist geglückt, wenn seine Wirkung über den Rahmen hinausreicht, wenn es uns nachdenklich stimmt, Atmosphäre einfängt oder wenn es uns überrascht“, sagt Gabriele Lackner-Strauss. Für die Ausstellung „Mein Freistadt – lebenswert. liebenswert“ hat sie mit der Kamera Impressionen von alltäglichen Begegnungen mit ihrer Heimatstadt eingefangen. Nicht das Vordergründige, allzu Augenscheinliche hat es ihr angetan, sondern ein ganz anderer Zugang, der die versteckten Schönheiten einer Stadt birgt.

Gefunden hat sie diese in den Türen und Toren der Freistädter Altstadthäuser, durch die Menschen seit hunderten von Jahren aus- und eingehen. Vielen unterschiedlichen Lebenswegen haben diese Portale bereits Platz gegeben – vom fröhlichen Einzug bis zum letzten Abschied. Manche sind noch im Original an Ort und Stelle, so wie es die Planer und Erbauer der Häuser vorgesehen haben. Mit wertschätzendem Blick auf die lange Geschichte ihrer Motive förderte Lackner-Strauss so manches versteckte Detail ans Licht.

Gold Award und „Color-Art-Master“

Die Fotografin übernahm das Fotogeschäft von ihrer Mutter, das 1950 gegründet wurde, und erntete seither zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Porträt-Fotowettbewerben. Zwei Mal wurde sie mit dem internationalen Gold Award ausgezeichnet und wurde zum europäischen „Color-Art-Master“ ernannt. Bis 2019 war Lackner-Strauss Obfrau der Wirtschaftskammer, seit 2004 Obfrau der Euregio Bayrischer Wald/Böhmerwald und von 2003 bis 2019 war Lackner-Strauss auch als Landtagsabgeordnete politisch aktiv.Neben ihrem vielfältigen Engagement in öffentlichen Funktionen interessiert sich Lackner-Strauss für Kunstgeschichte und Archäologie. Sie reist gerne, liest viel und spielt ab und zu Klavier. Heute verbringt sie viel Zeit mit ihren Pferden.

Die Ausstellung ist bis 28. November von Mittwoch bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


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