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FREISTADT. Im Oktober veranstaltet die Local-Bühne Freistadt in Zusammenarbeit mit der Stadt Freistadt die Literaturtage Freistadt Salzhof.

  1 / 3   Autorin Gertraud Klemm liest aus „Hippocampus“. Der Roman nimmt Anleihen an Brigitte Schwaigers Leben und dem medialen Umgang mit ihrem Tod. Foto: Bogenberger

Karin Peschka eröffnet am 16. Oktober im Salzhof mit einer Lesung aus ihrem Roman „Putzt euch, tanzt, lacht“ die Literaturtage Freistadt 2020. Mit untergründigem Humor und viel Sprachwitz erzählt sie die Geschichte einer Befreiung aus der Enge der Provinz. Peschka war zuletzt 2017 mit ihrem mit dem Bachmann-Publikumspreis ausgezeichneten „Autolyse Wien“ in Freistadt zu Gast. Ihr neuer Roman ist für den österreichischen Buchpreis nominiert.

„Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl“ 

Am 17. Oktober ist Florian Aigner mit seinem neuen Buch „Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl – eine Liebeserklärung an die Wissenschaft“ zu Gast. Der in Freistadt aufgewachsene Wissenschaftspublizist lädt zu einer erstaunlichen Reise von der Mathematik über die Physik bis zur Philosophie. Aigner war zuletzt 2017 mit seinem als Wissenschaftsbuch des Jahres ausgezeichneten Buch „Der Zufall das Universum und du“ in Freistadt zu Gast.

Brigitte Schwaiger

Von 23. bis 25. Oktober stehen die Literaturtage im Zeichen der aus Freistadt stammenden und vor 10 Jahren verstorbenen Autorin Brigitte Schwaiger. Der Fernsehfilm „Wie kommt das Salz ins Meer“, 1986 nach ihrem gleichnamigen Romandebüt gedreht, wird zum Auftakt am 23. Oktober im Kino Freistadt gezeigt.

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Gertraud Klemm liest am 24. Oktober im Salzhof aus ihrem aktuellen Roman „Hippocampus“, einer ebenso witzigen wie boshaften und gescheiten Abrechnung mit der Buchbranche. Der Roman nimmt Anleihen an Brigitte Schwaigers Leben und dem medialen Umgang mit ihrem Tod. Klemm selbst stand mit Schwaiger in regem Briefkontakt, und wurde von ihr zum literarischen Schreiben animiert.

Am 25. Oktober werden in einem Podiumsgespräch im Salzhof Brigitte Schwaiger und ihr Werk beleuchtet. Unter der Leitung des Literaturwissenschaftlers Martin Vejvar spricht Stefan Maurer vom Literaturhaus Wien, wo ein Teil von Schwaigers Nachlass verwahrt wird, mit Gertraud Klemm über Schwaigers Arbeit und ihren Einfluss auf die deutschsprachige Literatur.

Poetry Slam - literarischer Wettstreit

Den Abschluss der Literaturtage bildet am 30. Oktober ein Poetry Slam, der mit in Kooperation mit dem Linzer Verein „PostSkriptum Poetry Slam“ im Salzhof veranstaltet wird. Der literarische Wettstreit findet bei freiem Eintritt statt, Anmeldungen zum Mitlesen sind bis kurz vor Veranstaltungsbeginn möglich.


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