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FREISTADT. Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen – mit seiner Ode an die Schönheit des langsamen Reisens landete Rudiš einen Bestseller. Im Rahmen des Festivals der Regionen wird er am Samstag, 24. Juni, um 11 Uhr in der Salzgasse vor dem Kino aus dem Buch lesen und im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

 (Foto: Peter von Felbert)
(Foto: Peter von Felbert)

Sein Großvater war Weichensteller, sein Onkel Fahrdienstleiter und sein Cousin Lokführer. Klar, dass Jaroslav Rudiš so oft wie möglich Zug fährt. In seinem Buch begibt er sich im Takt der Schienen durch Europa: von Berlin aus bis zum Gotthardtunnel und von Sizilien bis nach Lappland. Leidenschaftlich berichtet er davon, wie er vor seinem Waggonfenster zwischen Felsen und Bäumen zum ersten Mal die Adria erblickt. Wie er mit der Schmalspurbahn die Wälder im Harz erkundet. Und wie er in vierzig Stunden auf so vielen Verbindungen wie möglich durch ganz Deutschland fährt.

Rudiš widmet sich dabei den schönsten Bahnhöfen, den Kathedralen des Verkehrs. Erklärt, was Krokodile und Brigitte Bardot mit Lokomotiven zu tun haben. Und verwebt die Historie der Eisenbahn mit den Geschichten der Menschen, denen er begegnet.

Das Buch zum Film Alois Nebel, in der Filmreihe Eine Bahnreise durch die Filmgeschichte im Rahmen des Festivals der Regionen im Kino Freistadt zu sehen, stammt ebenfalls von Rudiš und er steht im Anschluss an ein Filmgespräch zur Verfügung.

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Kino Freistadt statt, der Eintritt ist frei!


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