Wartberger Volksschüler spenden ihre Musical-Einnahmen für Wasser-Projekte in Kenia
WARTBERG/AIST. 800 Personen ließen sich das in der Volksschule Wartberg aufgeführte Muscial „Kwela Kwela“ nicht entgehen. Die Schüler der dritten Klassen präsentierten eine musikalische Darstellung mit Witz, aber auch mit ernstem Hintergrund.

Im Brunnen ist kein Wasser mehr – kein Tropfen Regen seit langer Zeit: In dem afrikanischen Märchen erzählten die Wartberger Schüler von einer Konferenz der Tiere und davon, wie die Tiere dabei wieder zu Wasser kommen.
Die Kinder konnten schon in der Erarbeitungsphase des Musicals, dann aber vor allem bei den Aufführungen ihr musikalisches Können zeigen. „Dieses gemeinsame Projekt an dem so viele beteiligt waren, machte sichtbar, dass jeder seinen Beitrag leisten kann. Nicht nur bei einem gemeinsamen Projekt einer Schulstufe, sondern auch in der Bewältigung einer Krise, wie der Wassernot“, sagt Judith Frauenberger, welche die Gesamtleitung inne hatte.
Das Thema der globalen Wasserknappheit beschäftigte die Kinder sehr
Bei den Arbeiten rund um das Musical haben sich die Kinder und Lehrkräfte aber auch Gedanken über das Wasser generell gemacht – Wasser und seine Eigenschaften, Wasser als lebensspendende Kraft, Wasser als Energieträger oder auch Wasser und Verschmutzung. Dass die Wasserknappheit in weiten Teilen der Welt sogar schon lebensbedrohliche Ausmaße angenommen hat oder noch annehmen wird, hat die Kinder sehr beschäftigt.
Freiwillige Spenden unterstützen Wasser-Projekte in Kenia
Mit den Einnahmen aus freiwilligen Spenden wollen die Klassen deshalb nicht nur die kommenden Projekttage im nächsten Jahr mitfinanzieren helfen, sondern auch Menschen in Kenia unterstützen, die besonders vom Klimawandel bedroht sind. Deshalb unterstützen sie ein Projekt zum Bau von Wasserreservoirs, das Regenwasser auffängt und ein Programm, in dem Bäume als Wasserspeicher angepflanzt werden.


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