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LEOPOLDSCHLAG. Das Theaterstück „Der Boxer“ von Felix Mitterer, frei nach dem Schicksal des Sinto-Boxers Johann „Rukeli“ Trollmann, wird in diesem Sommer auf der Grenzlandbühne aufgeführt. Premiere ist am 25. Juli.

Bernhard Jahn, Manfred Wolf (Foto: Roland Pötscher)
  1 / 2   Bernhard Jahn, Manfred Wolf (Foto: Roland Pötscher)

Zum Stück: Am 9. Juni 1933 kommt es beim Boxkampf um den Deutschen Meistertitel im Halbschwergewicht zum Eklat. Rukeli, der einer Sinti-Familie entstammt, punktet mit seinem schnellen, für damalige Zeiten ungewöhnlichen Boxstil in jeder Runde. Doch die Jury betrachtet die Leistungen der Kämpfer als ungenügend und weigert sich, den Kampf zu werten: Der Boxstil des Zigeuners entspreche nicht dem deutschen Faustkampf. Nur aufgrund massiver Proteste der Zuschauer wird Rukeli Trollmann schließlich doch zum Deutschen Meister ernannt, kurz darauf wird ihm der Titel „wegen schlechten Boxens“ wieder aberkannt. Rukelis vielversprechende Boxkarriere ist unter dem nationalsozialistischen Regime jäh zu Ende. Im KZ wird Rukeli gezwungen, für die SS gegen andere Häftlinge zu boxen. Wer verliert, stirbt.

Kartenreservierung

Kartenreservierungen unter www.grenzlandbuehne.at sowie unter der Nummer 0664 6389389 (Mo bis So 18 bis 20 Uhr).

Tips verlost 3x2 Freikarten hier.


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