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FREISTADT. Die Schüler der vierten Klasse de HLK lernten beim Besuch des Blindenverbandes in Linz die Welt der blinden Menschen besser kennen.

Schüler besuchten den Blindenverband in Linz und lernten, wie es sich anfühlt, blind zu sein.
  1 / 3   Schüler besuchten den Blindenverband in Linz und lernten, wie es sich anfühlt, blind zu sein.

Ziel dieser Schulveranstaltung war es, die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen in Bezug auf Screendesign und der Erstellung von Medien und Webinhalten kennen zu lernen sowie die Schüler zu sensibilisieren. Bei einer Vorstellung von Hilfsmitteln für Menschen mit visuellen Einschränkungen wurde den Schülern erst bewusst, in wie vielen Bereichen für sonst selbstverständliche Gegenstände plötzlich Spezialanfertigungen und zusätzliche auditive Ausgabealternativen erforderlich werden. Von der Vielfalt der Spezial-Hardware und Software für visuell eingeschränkte Menschen waren die Schüler ebenfalls sehr überrascht.

„Zuerst frühstückten wir in einem völlig dunklen Zimmer. Wir konnten absolut nichts mehr sehen. Vor uns war der Tisch gedeckt, doch wir mussten die Semmeln sozusagen blind streichen und verzehren“, erzählen die Schüler von ihren Erfahrungen. „Es war nicht immer leicht, die Butter gleichmäßig zu verstreichen, manchmal befand sie sich dann ganz woanders als ursprünglich geplant.“ Während die Schüler aßen, erzählten Betroffene etwas über ihr Leben, wie?sie erblindeten und wie sie damit zu Recht kommen. Mit ihren Erklärungen und Erzählungen haben sie einen bewegenden Einblick in die Welt der sehbehinderten Menschen gewährt.


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